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Ausgewählte erläuternde Anhangangaben zum 30. September 2007 (nach IFRS)

I. IFRS-Regelungen/Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze/Rechnungslegung



Der vorliegende Zwischenabschluss zum 30. September 2007 des GFKL-Konzerns wurde wie der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 in Übereinstimmung mit den Vorschriften des International Accounting Standards Boards aufgestellt. Diese Vorschriften umfassen die IAS/IFRS sowie die SIC/IFRIC, wie sie in der EU anzuwenden sind.

Die Regelungen des IAS 34 zur Zwischenberichterstattung wurden dementsprechend angewandt. Vereinfachungen hat der Konzern lediglich im Hinblick auf den Umfang der Berichterstattung im Anhang in Anspruch genommen. Die ausgewählten erläuternden Angaben enthalten im Zwischenbericht hauptsächlich Erläuterungen wesentlicher Ereignisse und Veränderungen, die für ein Verständnis der Änderungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens seit dem letzten Abschlussstichtag signifikant sind. Zu ausführlichen Erläuterungen der im Vergleich zum 31. Dezember 2006 unverändert angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2006.

Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses des GFKL-Konzerns wurden für alle einbezogenen Tochterunternehmen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt.

Die Betragsangaben erfolgen grundsätzlich in Tausend EUR (TEUR), sofern nichts Abweichendes vermerkt ist. Rundungen werden nicht vorgenommen (Anhangangaben und Anlagen). Im Anhang wurden den Werten per 30. September 2007 die Vergleichszahlen per 30. September 2006 gegenübergestellt. Die Darstellung der Vergleichszahlen per 30. September 2006 wurde übereinstimmend zu der Darstellung der folgenden Quartalsabschlüsse und des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2006 umgestellt.

Im Vergleich zum Vorjahr änderte sich die Systematik zur Abrechnung konzerninterner Leistungsbeziehungen. Seit Januar 2007 werden Leistungen der GFKL Financial Services AG an Tochtergesellschaften auf Basis direkt zurechenbarer Aufwendungen abgerechnet. Holdingkosten werden, wie in den Vorjahren, seit Juni 2007 mit Wirkung vom 1. Januar 2007 verursachungsgerecht auf einzelne Segmente verteilt.

Ermessensausübungen und Hauptquellen von Schätzunsicherheiten



Latente Steuern werden für die Differenzen zwischen den steuerlichen Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden und den Wertansätzen im Konzernabschluss gebildet. Im Zwischenabschluss erfolgt die Steuerermittlung vereinfachend mit dem zum Jahresende erwarteten durchschnittlichen Steuersatz, welcher auf das Periodenergebnis angewandt wird. Weitere Vereinfachungen wurden nicht angewandt.

Der Deutsche Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates vom 6. Juli 2007 das Unternehmensteuerreformgesetz 2008 verabschiedet. Hieraus ergeben sich für GFKL neben Änderungen in der Bewertung der bilanzierten latenten Steuern auch Änderungen hinsichtlich der Steuerbemessungsgrundlage in den kommenden Jahren. Der theoretische Steuersatz der deutschen GFKL-Gesellschaften in Höhe von 40 Prozent wird sich voraussichtlich auf rund 32 Prozent reduzieren. Hiermit geht eine ergebniswirksame Bewertung der aktiven und passiven latenten Steuern zum 30. September 2007 in Höhe von insgesamt rund EUR -1 Mio. einher. Dabei ist neben der Bestandsbewertung zum 31. Dezember 2006 auch die ergebniswirksame Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr berücksichtigt.

Verpflichtend anzuwendende neue Rechnungslegungsstandards



Vom IASB wurden in der Vergangenheit verschiedene Änderungen an bestehenden Standards (IAS/IFRS) bzw. Interpretationen (IFRIC) veröffentlicht. Nachfolgend werden die seit dem 1. Januar 2006 verpflichtend anzuwendenden Vorschriften sowie deren Auswirkungen auf den Konzernabschluss beschrieben, sofern sie für GFKL relevant sind.

Der am 18. August 2006 vom IASB verabschiedete IFRS 7 „Finanzinstrumente: Anhangangaben“ ersetzt den bisher bestehenden IAS 30 und übernimmt sämtliche Vorschriften zu den Anhangangaben des IAS 32. Der Standard schreibt detaillierte Angaben insbesondere in Bezug auf Finanzinstrumente vor. Hierbei werden Angaben zu den Zielen, Methoden, Risiken, Sicherheiten und Prozessen des Managements gefordert. Neben dem IFRIC 8 „Anwendungsbereich des IFRS 2“ wurde auch der IFRIC 9 „Neubewertung eingebetteter Derivate“ am 9. September 2006 von der EU übernommen. Der IFRIC 8 sieht vor, dass die in IFRS 2 enthaltenen Regelungen für aktienbasierte Vergütungen auch für Vereinbarungen gelten, denen keine oder nur unangemessene Gegenleistungen gegenüberstehen. Für GFKL ergeben sich hieraus bislang keine Änderungen für den Abschluss.

Freiwillig anzuwendende neue Rechnungslegungsstandards



Der IFRIC 10 ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 1. November 2006 beginnen. Darin wird geregelt, dass ein in einem früheren Berichtszeitraum erfasster Wertminderungsaufwand für den Geschäfts- oder Firmenwert nicht rückgängig gemacht werden darf. Die Interpretation wurde am 20. Juli 2006 veröffentlicht. IFRIC 11 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 1. März 2007 beginnen. Die Interpretation regelt, dass anteilsbasierte Vergütungen gemäß IFRS 2 darzustellen sind. Sowohl der IFRIC 10 als auch der IFRIC 11 wurden am 1. Juni 2007 von der EU übernommen.

IFRS 8 „Operative Segmente“ ist verpflichtend ab den Geschäftsjahren anzuwenden, die nach dem 1. Januar 2009 beginnen. Er ersetzt den bisherigen IAS 14 „Segmentberichterstattung“. IFRIC 12 „Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen“ regelt die bilanzielle Behandlung von öffentlich-privaten Dienstleistungskonzessionen und ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 1. Januar 2008 beginnen. Sowohl der IFRS 8 als auch der IFRIC 12 wurden am 30. November 2006 veröffentlicht.

Am 29. März 2007 hat der IASB den überarbeiteten IAS 23 „Fremdkapitalkosten“ veröffentlicht. Der Standard regelt die Behandlung von Fremdkapitalkosten und ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 1. Januar 2009 beginnen. Die Änderung betrifft die Abschaffung des Wahlrechtes zur sofortigen Erfassung von Fremdkapitalkosten als Aufwand. Die Veröffentlichung des IFRIC 14 am 5. Juli 2007 befasst sich mit der am Bilanzstichtag bestehenden Verpflichtung zur Einzahlung zusätzlicher Beträge in einen Pensionsplan. Die Interpretation ist verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 1. Januar 2008 beginnen.

Der IFRIC 13 ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juni 2008 beginnen. Die Interpretation regelt, wie nach IAS 18 die kostenlosen Kundenbindungsprogramme zu behandeln sind.

Es werden für den Abschluss von GFKL keine wesentlichen Auswirkungen aus der Anwendung der genannten Standards erwartet.

Konsolidierungskreis


Die Hansen & Schucht Debitorenmanagement GmbH ist mit Eintragung in das Handelsregister vom 12. April 2007 in Proceed Collection Services GmbH umfirmiert worden. Mit Eintragung in das Handelsregister vom 29. März 2007 hat die Umfirmierung der RCU Leasing GmbH & Co. KG in ADA Financial Services GmbH & Co. KG stattgefunden. Die Umfirmierung der RCU Leasing Verwaltungsgesellschaft mbH in ADA Financial Services Verwaltungsgesellschaft GmbH ist am 11. Juli 2007 in das Handelsregister eingetragen worden. Am 2. August 2007 wurden die Umfirmierungen der debifact.Debitoren-Factoring GmbH & Co. KG in debifact Factoring GmbH & Co. KG sowie der INKASSO BECKER WUPPERTAL Dieter Becker GmbH & Co. KG in INKASSO BECKER WUPPERTAL GmbH & Co. KG ins Handelregister eingetragen.

Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Vorjahr durch den Erwerb von Unternehmensanteilen verändert.

Die erstmalige Einbeziehung der Wolter Inkasso OHG, Essen, erfolgte zum 1. Januar 2007. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf den Einzug grenzüberschreitender Forderungen und arbeitet mit Partnern in mehr als 100 Ländern zusammen. Durch den Erwerb der OHG-Anteile durch die Domnowski Inkasso GmbH sind die Anteile der Wolter Inkasso OHG angewachsen.

Die GFKL Financial Services AG baut mit dem Erwerb der ID Innovative Datenverarbeitung GmbH, Kevelaer, ihr Geschäftsfeld Software weiter aus. Geschäftszweck der ID GmbH ist die Entwicklung und der Vertrieb von Softwarekomponenten für Finanzdienstleister, insbesondere für die Versicherungswirtschaft. Die Anwendungen sind derzeit sowohl in Deutschland als auch in 16 weiteren europäischen Ländern im Einsatz.

Zum 1. März 2007 ist die englische Leasinggesellschaft Hanover Financial Group of Companies, London, durch den Erwerb von 100 Prozent der Geschäftsanteile in den Konsolidierungskreis eingetreten. Zu der erworbenen Unternehmensgruppe gehören die Hanover Financial Group Ltd., die Virtual Lease Services Ltd. und die Hanover Asset Finance Ltd. Die Hanover Group finanziert als Leasinggesellschaft die Anschaffung mobiler Investitionsgüter, speziell im so genannten Micro-Ticket-Segment. Des Weiteren übernimmt die Hanover Group die Verwaltung von Leasingportfolios für Drittgesellschaften und berät Unternehmen in der Strukturierung von Finanzierungen.

Mit Wirkung zum 2. April 2007 wurden 95 Prozent der Multigestion Portfolio SLU mit Sitz in Madrid erworben. Der Gesellschaft wurde ein Darlehen in Höhe von insgesamt EUR 22 Mio. zur Verfügung gestellt, wobei 95 Prozent auf GFKL und 5 Prozent auf den Minderheitsgesellschafter entfallen. Die Gesellschaft verwendete das Darlehen zum Erwerb der Multigestion Cartera 2004 S.A., der Multigestion Iberia S.A. und Corfisa Financial Services S.A. Kernkompetenzen der Gesellschaften mit Sitz in Madrid sind die Verwaltung und der Einzug von notleidenden Kreditforderungen im Auftrag Dritter sowie der Kauf von Portfolios.

Mit Verschmelzungsvertrag vom 20. August 2007 sowie den notwendigen Gesellschafterbeschlüssen der beteiligten Gesellschaften vom selben Tag wurde die Verschmelzung der Wiese + Partner Unternehmensberatung GmbH, der Wiese + Partner Management Consulting GmbH und der Wiese + Partner Software GmbH (übertragende Rechtsträger) auf die ID Innovative Datenverarbeitung GmbH (übernehmender Rechtsträger) sowie deren anschließende Umfirmierung in GENEVA-ID GmbH beschlossen. Aus Vereinfachsgründen wurde als Erstkonsolidierungszeitpunkt der 1. September 2007 gewählt. Die handels- und steuerrechtliche Verschmelzung erfolgt mit steuerlicher Wirkung zum 1. Januar 2007. Alleinige Gesellschafterin sämtlicher übertragenden Rechtsträger war die Wiese Consulting GmbH, Hamburg. Zum Zweck der Verschmelzung wurde das Grundkapital der GENEVA-ID GmbH durch Ausgabe eines neuen Geschäftsanteils erhöht. Nach Durchführung der Verschmelzung wird die GFKL an der GENEVA-ID GmbH mit 75 Prozent und die Wiese Consulting GmbH mit 25 Prozent beteiligt sein.  Ebenfalls am 20. August 2007 haben die GFKL und die Wiese Consulting GmbH einen Optionsvertrag über den Erwerb sämtlicher Gesellschaftsanteile der Wiese Consulting GmbH an der GENEVA-ID GmbH durch GFKL geschlossen. Danach ist die Wiese Consulting GmbH berechtigt, bis zu 20 Prozent ihrer Anteile (dies entspricht 5 Prozent des Stammkapitals) an der GENEVA-ID GmbH ab Unterzeichnung des Optionsvertrages und die übrigen Anteile in der Zeit vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2012 GFKL zum Kauf anzudienen. Soweit die Wiese Consulting GmbH ihr Andienungsrecht nicht oder nur teilweise ausgeübt hat, steht GFKL das Recht zu, die vollständigen Anteile der Wiese Consulting GmbH an der GENEVA-ID GmbH im Zeitraum vom 1. Februar 2013 bis zum 31. Dezember 2014 käuflich zu erwerben.

Die Gesellschaften Wiese + Partner Unternehmensberatung GmbH, Wiese + Partner Management Consulting GmbH und Wiese + Partner Software GmbH haben als Software- und Beratungsunternehmen seit der Gründung im Jahre 1970 ihren Geschäftsschwerpunkt insbesondere in Projektsituationen bei großen deutschen Versicherungsunternehmen. 100-prozentige Tochtergesellschaft der Wiese + Partner Unternehmensberatung GmbH ist die has program service GmbH, welche als Software- und Beratungsunternehmen in den Bereichen Versicherungsvertrieb, Bestandsführung, Health Care und Business Intelligence für Versicherungen und Krankenkassen tätig ist.

Nach IAS 32 begründet eine Put-Option, die in flüssigen Mitteln oder anderen finanziellen Vermögenswerten beglichen wird, eine finanzielle Verbindlichkeit in Höhe des Barwertes des Kaufpreises, unabhängig davon, ob diese Verpflichtung nur bei Ausübung eines Optionsrechts durch den Vertragspartner zu erfüllen ist und unabhängig von der Wahrscheinlichkeit einer Ausübung. Als bestmögliche Schätzung wurde der Berechnung der vertraglich vereinbarte Mindestkaufpreis zugrunde gelegt. Da aufgrund der Vertragsgestaltung von einem Übergang der Risiken und Nutzen der Anteile zum 20. August 2007 auf GFKL ausgegangen werden kann, werden keine Minderheiten ausgewiesen. Die Differenz zwischen dem Kauf- bzw. Ausübungspreis und dem Minderheitenanteil wird als Eigenkapitalminderung in Höhe von TEUR 1.281 dargestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die ausgeschütteten Ergebnisse an die Minderheitsgesellschafter (TEUR 0) sowie die Veränderungen des Barwerts der möglichen Zahlungsverpflichtungen (TEUR 10) als Finanzaufwendungen ausgewiesen.
GFKL wendet diese Vorschrift im Einklang mit der Entwicklung in der nationalen und internationalen Bilanzierungspraxis auf von Minderheitsgesellschaftern gehaltene Andienungsrechte (Put-Optionen) an. Die Bewertung dieser finanziellen Verpflichtungen erfolgt nach den Regelungen von IAS 39 zum Zeitwert. Die Differenz zwischen dem Ausübungspreis und dem Buchwert der Minderheitenanteile wird als von künftigen Ereignissen abhängige Kaufpreisverpflichtung in analoger Anwendung der Regelungen zur Abbildung von Unternehmenszusammenschlüssen behandelt. Zum 30. August 2007 erwarb GFKL vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung, eine 48-prozentige Beteiligung an der HFI Finanz- und Investitions-Beratungsgesellschaft Hamm mbH. Die HFI ist indirekte Tochtergesellschaft der BAG Bankaktiengesellschaft in Hamm, dem zentralen Kompetenzzentrum für die Bearbeitung von Problemkrediten der Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland. Neben der Beteiligung an der HFI hat GFKL sich mit gleicher Quote auch an einer Zweckgesellschaft der BAG beteiligt, welche als Ankaufgesellschaft dienen wird. Die Anteilsübertragung steht unter dem Vorbehalt der Kaufpreiszahlung, welche ihrerseits unter der aufschiebenden Bedingung der kartellrechtlichen Genehmigung steht. Diese Genehmigung stand zum Abschlussstichtag noch aus. Wir verweisen hierzu auf die Erläuterung zu Ereignissen nach dem Bilanzstichtag.

Die Firmenwerte der erworbenen Gesellschaften beruhen im Wesentlichen auf der angestrebten Erschließung ausländischer Märkte sowie Synergieeffekten durch den Ausbau bestehender Marktpositionen. Die in den ersten neun Monaten 2007 neu in den Konsolidierungskreis der GFKL aufgenommenen Gesellschaften wenden erstmals im Rahmen ihrer Eröffnungsbilanz die IFRS/IAS an. Somit entfallen die Angaben gemäß IFRS 3.70 (a) und (b). In den Anschaffungskosten sind direkte Anschaffungsnebenkosten wie Rechtsanwalts-, Register- bzw. Due-Diligence-Kosten enthalten. Im Folgenden sind die bis zum 30. September 2007 durchgeführten Unternehmenserwerbe tabellarisch dargestellt. Das aufgeführte EBT umfasst jeweils das Ergebnis des Zeitraums zwischen der Erstkonsolidierung und dem 30. September 2007.

Anteil

Erwerb

Abgang

Firmenwert

in TEUR

Nettovermögen
(neubewertet)
in TEUR

EBT
zum 30.09.2007
in TEUR

100 %

01.01.07

245

5

n/a

100 %

01.02.07

20.08.07
(Teilabgang 25%)

5.066

4.770

1.864

100 %

01.03.07

8.328

5.635

122

95 %

02.04.07

15.586

5.510

1.151

75 %

20.08.071

1.364

945

-205

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1 aus Vereinfachsgründen wurde als Erstkonsolidierungszeitpunkt der 1. September 2007 gewählt.


Die Auswirkungen auf wesentliche Positionen der Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung durch die Veränderungen im Konsolidierungskreis sind in der nachfolgenden Übersicht dargestellt. Auf Grund der Anwachsung der Wolter Inkasso OHG ist eine separate Darstellung zum 30. September 2007 nicht möglich.


Anteil der Erstkonsolidierungen der Periode
zum 30. September 2007 in TEUR

Konzern

ID

Hanover

Multi-
gestion

Wiese + Partner

 

 

 

 

 

 

130.969

735

767

3.148

1.694

306.671

0

8.929

0

0

35.362

0

0

26.285

0

69.728

1.123

0

2.317

1.788

12.380

4.696

0

30

1.156

52.753

144

0

841

735

87.387

1.744

1.499

4.118

1.763

428.652

0

1.355

18.434

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

859.481

6.660

6.253

5.269

886

14.002

92

232

64

24

604.423

0

5.405

0

0

72.130

3.005

707

2.222

436

13.061

497

93

668

73

69.542

749

295

2.699

171

32.587

487

307

520

40

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In nachfolgender Übersicht sind die Vermögenswerte und Schulden zum Erstkonsolidierungszeitpunkt der erworbenen Gesellschaften dargestellt:

Unternehmenserwerbe in 2007
in TEUR

Wolter

ID

Hanover

Multigestion

Wiese+Partner

0

1.943

1.318

2.435

1.719

101

1.738

2.507

3.750

2.865

0

30

0

0

2.069

0

0

0

29.273

0

0

0

6.830

0

0

0

162

0

0

70

5

124

1.659

459

152

1

5.130

0

3.285

2.006

0

76

19

0

22

245

5.066

8.328

15.586

1.364

-47

-2.442

-3.748

-6.304

-9.811

0

-1.991

-599

-1.056

-434

-56

0

-2.350

-26.330

0

250

9.835

13.963

21.096

24

0

-1.943

-1.318

-2.435

-1.719

250

7.893

12.646

18.662

-1.695

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II. Einzelangaben zur Bilanz



1. Factoringforderungen



Die Zunahme der Forderungen aus Factoring sind neben der Ausweitung der Geschäftstätigkeit der 2006 gegründeten Universal Factoring GmbH im Wesentlichen auf die im Rahmen der Multigestion Portfolio SLU erworbene Corfisa Financial Services S.A. zurückzuführen.

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten



Die Zunahme der lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist neben dem Zugang aus Unternehmenserwerben auf die Aufnahme von langfristigen Krediten durch die GFKL Financial Services AG in ihrer Funktion als Holding geprägt. Die Kreditaufnahme der ersten neun Monate in Höhe von insgesamt EUR 90 Mio. setzt sich aus sieben verschiedenen Darlehen zusammen, die im Wesentlichen variabel auf Basis des Euribor verzinst sind. Für variabel verzinsliche Darlehen sind Zinssicherungen in Höhe von insgesamt EUR 60 Mio. abgeschlossen worden. Diese Zins-Swaps sind sowohl prospektiv als auch retrospektiv effektiv.

3. Eigenkapital



In den ersten neun Monaten wurden 5.135 Aktien im Rahmen des Barabfindungsangebotes von der Gesellschaft zum Ausgabekurs von EUR 13,93 je Aktie zurückgekauft und in die Position „Eigene Anteile“ in das Konzerneigenkapital eingestellt. Zur Entwicklung des Konzerneigenkapitals verweisen wir auf die Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung dieses Abschlusses (s. Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung).

4. Haftungsverhältnisse



Die Höhe der Eventualverbindlichkeiten hat sich seit dem 31. Dezember 2006 von insgesamt EUR 3,5 Mio. auf EUR 1,6 Mio. zum 30. September 2007 verringert.

5. Mitarbeiter



Die Entwicklung des Personals nach Vollzeitstellen ergibt sich – nach Geschäftsbereichen gegliedert – aus nachfolgender Übersicht:

Mitarbeiter

30.09.2007

30.09.2006

422

318

864

420

297

136

913

892

103

107

2.599

1.873

2.393

1.630



Der Anstieg der Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist in wesentlichem Umfang auf die erfolgten Akquisitionen zurückzuführen.

 

6. Ergebnis aus Wechselkursänderungen



Zum 30. September 2007 hat sich ein Ergebnis aus Wechselkursänderungen in Höhe von TEUR -373 ergeben. Zum Stichtag bestehen keine wesentlichen offenen Fremdwährungspositionen.

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III. Angaben zu Ereignissen nach dem Bilanzstichtag



Mit Datum vom 17. Oktober 2007 wurde die kartellrechtliche Genehmigung zum Erwerb der 48-prozentigen Beteiligung an der HFI Finanz- und Investitions-Beratungsgesellschaft Hamm mbH und der Zweckgesellschaft der BAG erteilt.

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IV. Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen



Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung vom 24. April 2007 beschlossen, die laufende Bestellung von Herrn Dr. Peter Jänsch und Herrn Dr. Tom Haverkamp zum 30. April 2007 zu widerrufen sowie beide Herren jeweils für die Zeit vom 1. Mai 2007 bis 30. April 2012 erneut zu Mitgliedern des Vorstands zu bestellen. Des Weiteren wurde beschlossen, mit allen Mitgliedern des Vorstands neue Anstellungsverträge zu vereinbaren. Alle Verträge wurden am gleichen Tag mit den Mitgliedern des Vorstands abgeschlossen.

Darüber hinaus haben sich im Berichtszeitraum keine wesentlichen Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen ereignet.


Essen, 19. Oktober 2007


Dr. Peter Jänsch       Jürgen Baltes       Dr. Till Ergenzinger       Dr. Tom Haverkamp

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