Geschäftsbericht 2007 / Lagebericht / Entwicklung und Management von Risiken

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6 Entwicklung und Management von Risiken



Im nachfolgenden Risikobericht stellen wir die Angaben nach IFRS 7.31 – 42 sowie darüber hinausgehend weitere freiwillige Angaben dar, welche im Rahmen des Risikomanagements berücksichtigt werden.

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1. Aufgaben, Methoden und Organisation des Risikomanagements des GFKL Konzernes


Für ein Unternehmen mit Geschäftsschwerpunkt Finanzdienstleistungen sind Risiken und Ertragschancen unmittelbarer als bei Unternehmen anderer Branchen miteinander verbunden, denn die bewusste und gezielte Übernahme von Risiken bildet ein wesentliches und konstituierendes Merkmal seiner Geschäftstätigkeit. Risiken zu erkennen, richtig zu bewerten und angemessen zu steuern ist folglich eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Kernkompetenz eines Finanzunternehmens. Dementsprechend nimmt Risikomanagement bei GFKL eine zentrale Stellung im Kanon der Managementfunktionen wahr und wird als erfolgskritischer unternehmerischer Prozess eingestuft. Die Zielsetzung des Risikomanagements von GFKL besteht darin, geeignete Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass

  • die Risikosituation des Konzernes jederzeit ausreichend transparent ist und realitätsgerecht wiedergegeben wird,
  • bestandsgefährdende Risiken so rechtzeitig vor ihrem Eintreten erkannt werden, dass noch geeignete Maßnahmen ergriffen werden können, um eine Unternehmenskrise zu verhindern,
  • eine ausreichende Risikodiversifikation gewährleistet ist und
  • Risiken konzernweit nur dann eingegangen werden, wenn ihnen zugleich angemessene Chancen gegenüberstehen.


Vor dem Hintergrund dieser Ziele wurde ein umfassendes Risikomanagementsystem implementiert, in dessen Mittelpunkt zeitgemäße Risikoidentifikations- und -bewertungsverfahren, sachgerechte Sicherungs- und Steuerungsmaßnahmen sowie zeitnahe Risikoberichte an die verantwortlichen Entscheidungsträger stehen.

Das Grundprinzip des Risikomanagements besteht darin, sofern möglich für jede Risikoart, die den Bestand des Konzernes gefährden könnte, einen Wert zu ermitteln, der die möglichen finanziellen Konsequenzen eines Risikoeintrittes zum Ausdruck bringt. Dabei wird – soweit dies erforderlich und sinnvoll ist – zwischen erwartetem und unerwarteten Risiko unterschieden. Zur Bewertung der relevanten Risiken werden dabei Methoden und Verfahren eingesetzt, die sich an bankaufsichtsrechtlichen Standards orientieren, so etwa Verfahren der Standard-Risikokosten-Kalkulation für erwartete Risiken, Value-at-Risk-Modelle auf der Grundlage der Risikogewichtungsfunktion der Baseler Eigenmittelvereinbarung zur Berechnung des unerwarteten Kreditrisikos und Value-at-Risk-Modelle auf Basis historischer Simulationen zur Quantifizierung von Zins-, Währungs- und Restwertrisiken. Zur Beurteilung der Risikosituation des Konzernes wird die Summe der Risikowerte halbjährlich im Rahmen einer Tragfähigkeitsanalyse den finanziellen Mitteln (IFRS Konzernkapital) gegenübergestellt, die zur Abdeckung eingetretener Risiken zur Verfügung stehen.

Zur Überwachung und Begrenzung von Risiken besteht ein differenziertes System von internen und externen Risiko- und Konzentrationslimiten. Externe Limite werden GFKL durch die Sponsorbanken im Zusammenhang der ABCP-Programme vorgegeben, die die Leasinggesellschaften des Konzerns im Rahmen ihrer Refinanzierung nutzen. Sie begrenzen sowohl die Struktur als auch die Kreditqualität des verbrieften Portfolios und sind insofern Ausdruck der Risikoneigung der Finanzierungspartner. Die internen Limite spiegeln hingegen sowohl die Strategie als auch die erwartete Entwicklung des Marktumfeldes der Konzerngesellschaften wider, gehen insofern über die externen Limite hinaus und sind Ausdruck der Risikoneigung und der Risikotragfähigkeit des Konzerns. Ihr Ziel besteht darin, ein möglichst hohes Maß an Risikodiversifikation sicherzustellen sowie die bestehenden Risiken entsprechend der Risikotragfähigkeit des Konzernes zu begrenzen. Dementsprechend werden interne Limite in erster Linie für das betragsmäßige Ausmaß jeder zu steuernden Risikoart, darüber hinaus bei einzelnen Risikoarten auch für die Struktur des Risikos (z.B. Kunden- und Objektstruktur des Leasingbestandes) vorgegeben. Sämtliche Risikolimite werden zeitnah durch die Abteilung Controlling/Risikomanagement überwacht; bei Limitüberschreitungen wird der Konzernvorstand unmittelbar informiert, so dass frühzeitig über ggf. erforderliche Steuerungsmaßnahmen entschieden werden kann.

Zu Sicherungszwecken, d.h. zur Kompensation möglicher Wertänderungen von Vermögenspositionen, die durch Veränderungen des Zinsniveaus oder durch Änderungen von Wechselkursen oder Marktpreisen verursacht sind, können im Rahmen des Risikomanagements marktübliche Derivate eingesetzt werden. Das Eingehen von Derivate-Positionen ist durch eine Arbeitsanweisung geregelt und lediglich dem Vorstand bzw. einem kleinen Kreis entsprechend qualifizierter Mitarbeiter vorbehalten. Bei jeder Tranksaktion wird deren Marktkonformität durch eine unabhängige Instanz geprüft.

Um sicherzustellen, dass die Geschäftsleitungen der Konzerngesellschaften und der Vorstand der GFKL Financial Services AG jederzeit über ein realitätsgerechtes Bild der Risikosituation verfügen, besteht ein umfassendes Risikoberichtssystem. Die Stabsabteilungen Controlling und Rechnungswesen der GFKL Financial Services AG stellen für alle Konzerngesellschaften sowie für den Konzernvorstand monatlich betriebswirtschaftliche Auswertungen hinsichtlich der Entwicklung der wichtigsten Steuerungsgrößen zur Verfügung. Auf der Grundlage dieses Management-Informationssystems überwacht der Vorstand der GFKL Financial Services AG zeitnah die Geschäftsentwicklung aller Konzerngesellschaften und bespricht die aktuelle Geschäftssituation regelmäßig mit den Geschäftsführern der Tochtergesellschaften. Ferner erfolgt im monatlichen Turnus eine detaillierte Statusberichterstattung seitens der Konzerngesellschaften an die Holding. Der CFO erhält monatlich einen detaillierten Statusbericht des Risikomanagements, der Aufsichtsrat quartalsweise einen Risikobericht, der alle wesentlichen Informationen enthält, die erforderlich sind, um die Risikosituation des Konzernes zu beurteilen. Als Bestandteil des Risikomanagementprozesses erfolgen darüber hinaus regelmäßig Prüfungen der operativen Geschäftstätigkeit der Konzerngesellschaften durch die Interne Revision.

In organisatorischer Hinsicht liegt die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement bei dem Vorstand der GFKL Financial Services AG, innerhalb des Vorstandes ist der CFO für das Risikomanagement zuständig. Die Aufgabe der Risikoidentifikation und -bewertung ist weitgehend in der GFKL Financial Services AG zentralisiert und erfolgt in Zusammenarbeit der Stabsabteilungen Controlling/Risikomanagement und Interne Revision. Das operative Risikomanagement (im Sinne der Entscheidung über das Eingehen von Risikopositionen sowie die Durchführung von Absicherungsmaßnahmen) liegt innerhalb des Verantwortungsbereiches der Geschäftsleitungen der Tochtergesellschaften, bestimmter Abteilungsleiter der GFKL Financial Services AG sowie des Vorstandes der GFKL Financial Services AG.

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2. Adressenrisiken


Das Adressenrisiko bezeichnet die Möglichkeit, dass es zu Zahlungsausfällen kommt, weil ein Vertragspartner seinen vertraglichen (Zahlungs-)Verpflichtungen nicht in vollem Umfang oder überhaupt nicht nachkommt. GFKL ist Adressenrisiken auf unterschiedliche Art ausgesetzt nämlich (a) unmittelbar aufgrund der Anlage liquider Mittel, (b) mittelbar aufgrund der Leasing-/Factoringportfolios der Konzerngesellschaften des Geschäftsbereiches Kredit (Bonitätsrisiko), (c) mittelbar aus dem Kauf von Portfolios leistungsgestörter besicherter und unbesicherter Forderungen (Investitionsrisiko) und (d) aufgrund von Derivate-Positionen (Kontrahentenrisiko).

Aus Konzernsicht bilden das Bonitätsrisiko und das Investitionsrisiko die bedeutendste Risikokomponente. Kontrahentenrisiken wird dadurch begegnet, dass Derivate-Positionen – zum Bilanzstichtag sind dies lediglich Zinsswaps – ausschließlich mit Adressen erster Bonität eingegangen werden; darüber hinaus ist das Risiko hierbei ohnehin auf den Zinsbetrag zu einem Zinszahlungstermin bzw. auf den Marktwert der Swaps begrenzt und insofern nicht als materiell zu bewerten. Das im Rahmen der Anlage der flüssigen Mittel entstehende Kreditrisiko wird ebenfalls dadurch begrenzt, dass der Konzern nur mit Partnern einwandfreier Bonität zusammenarbeitet.

Das maximale Risikoexposure belief sich per 31. Dezember 2007 auf rund 713 Mio. € und verteilte sich wie folgt auf die einzelnen Risikopositionen:

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in T€

Risikoexposure vor Sicherungsmaßnahmen
31.12.2007

Risikoexposure vor Sicherungsmaßnahmen
31.12.2006

Liquide Mittel und Zahlungsmitteläquivalente

109.103

103.288

Leasingforderungen

372.965

273.856

Factoring-Forderungen

38.137

1.482

Investitionen in Portfolios leistungsgestörter Forderungen

193.048

125.390

Zinsswaps (Marktwert zum Stichtag bei positivem Marktwert)

208

1.329

Summe

713.461

505.345

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Die in der oben stehenden Tabelle sowie in der Ländergliederung des Risikoexposure aufgeführten Werte wurden entsprechend der Vorgaben des IFRS 7.36 i.V.m. IFRS 7.B10 ermittelt und weichen von den Werten, die im Rahmen des internen Risikoreportings an den Vorstand und den Aufsichtsrat berichtet werden, ab. Unterschiede ergeben sich dabei im Wesentlichen dadurch, dass im Risikomanagement statt der bilanzierten Forderungen stets der gesamte, d.h. der nicht verbriefte wie auch der verbriefte Forderungsbestand, betrachtet wird und als Risikoexposure statt der bilanziellen, fortgeführten Anschaffungskosten die sich bei finanzmathematischer Zins-/Tilgungsbetrachtung ergebende Restschuld ausgewiesen wird. Per 31. Dezember 2007 belief sich das im Risikomanagement berichtete Risikoexposure aus Leasing- und Mietkaufgeschäften (vor Verbriefung und weiteren Sicherungsmaßnahmen) auf rund 1,42 Mrd. € (31. Dezember 2006: rund 1,2 Mrd. €).

Das Risikoexposure (gemäß IFRS) verteilte sich zum 31. Dezember 2007 wie folgt auf die regionalen Geschäftsschwerpunkte des Konzernes:

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in T€

Risikoexposure 31.12.2007

Risikoexposure 31.12.2006

Deutschland

424.710

352.996

Benelux-Staaten

9.648

15.836

Großbritannien

180.673

107.104

Spanien

29.649

0

Portugal

68.781

29.409

Summe

713.461

505.345

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Das Investitionsrisiko wird zentral durch Kopplung des Risikoexposures an das dem Geschäftsbereich zugewiesene ökonomische Kapital gesteuert bzw. begrenzt. Jeder Investition in ein Portfolio leistungsgestörter Forderungen geht ferner ein intensiver Bewertungsprozess voraus, dessen Ergebnis eine Projektion des erwarteten Cashflows ist. Diese Cashflow-Projektion dient als Grundlage umfangreicher zeitnaher Planabweichungsanalysen, die wiederum Grundlage des aktiven Portfoliomanagements durch den Vorstand der GFKL Financial Services AG sowie die Geschäftsführer der Tochtergesellschaften sind.

Im Rahmen des Risikomanagements von Bonitätsrisiken sind die Bonitätsprüfung, die Vertragsentscheidung und die Besicherungspolitik von zentraler Bedeutung. Der Entscheidungsprozess, insbesondere der Prozess der Bonitätsprüfung, die hierbei erforderlichen Unterlagen, Verantwortlichkeiten und Genehmigungskompetenzen sind für alle Finanzierungsgesellschaften des Konzernes im Rahmen von Kreditrichtlinien festgelegt. Diese konkretisieren sich in individuellen Scoringsystemen bzw. Ratingansätzen, die alle erforderlichen Daten über den Kunden, das zu finanzierende Objekt, Nebensicherheiten und gegebenenfalls die Bonität des vom Kunden abweichenden Sicherungsgebers berücksichtigen. Auf der Grundlage des Scorings/Ratings wird die Struktur einer Finanzierung bzw. werden die Vertragsparameter so gestaltet, dass die maximale Höhe und der zeitliche Verlauf des Bonitätsrisikos den durch die Kreditpolitik markierten Kriterien entsprechen. Vertragsentscheidungen werden grundsätzlich im Vier-Augen-Prinzip getroffen, d. h. auf der Basis zweier übereinstimmender Voten aus den Bereichen Markt (Vertrieb) und Marktfolge (Kreditabteilung). Die in die Scoringsysteme/Ratingansätze eingehenden Daten sowie die hinterlegten Analysefunktionalitäten werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls an die Marktgegebenheiten angepasst. Im Groß- und Individualkundengeschäft wird zusätzlich zu dem Scoringsystem das Rating-Tool RiskCalc von Moody’s KMV eingesetzt.

In Abhängigkeit der Bonität eines Kunden sowie der Besicherung des Engagements werden für jedes Neugeschäft individuelle Risikoprämien berechnet, die der Absicherung des erwarteten Bonitätsrisikos dienen. Um eine Begrenzung des Ausfallverlustes im Schadensfall sicherzustellen, werden bei allen Finanzierungen grundsätzlich entsprechende Kreditsicherheiten verlangt. Dem Charakter des Produktes Leasing entsprechend, sind sämtliche Leasinggeschäfte durch die finanzierten und im Eigentum der jeweiligen Konzerngesellschaft stehenden Leasingobjekte besichert. Darüber hinaus werden zusätzliche Sicherheiten verlangt, sofern der Risikograd eines Engagements dies erforderlich macht; hierzu zählen unter anderem Kautionen, Bürgschaften und Garantien, Pfandrechte, Mitverpflichtungen, Grundschulden und die Sicherungsübereignung zusätzlicher Sachsicherheiten. Das Adressenrisiko aus Factoring-Forderungen ist durch Abschluss einer Kreditversicherung weitestgehend ausgeschaltet. Darlehen, die aufgrund bankaufsichtsrechtlicher Besonderheiten in Großbritannien zum Produktangebot der Universal Leasing Ltd. zählen, werden in der Regel ohne Sachsicherheiten gewährt; gleichwohl werden auch hier regelmäßig Bürgschaften der Darlehensnehmer verlangt.

Als zusätzliche risikopolitische Maßnahme, die auf eine Verlagerung von Adressenrisiken auf Dritte zielt, wurde eine Kreditversicherung mit der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG abgeschlossen. Die Versicherung gewährleistet einen vollständigen Rückfluss des herausgelegten Kapitals für das gesamte verbriefte Leasing-Neugeschäft der Geschäftsjahre 2005 bis 2007. Eine weitere Kreditversicherung, die das Neugeschäft des Geschäftsjahres 2008 abdeckt, steht kurz vor dem Abschluss.

Die Bewertung bestehender Adressenrisiken erfolgt primär anhand quantitativer Messzahlen (Ausfallwahrscheinlichkeiten, Verlustquoten, Value at Risk). Bei der Berechnung dieser Kennzahlen orientiert sich GFKL an den entsprechenden Vorschlägen des Baseler Bankenausschusses, insbesondere die Ermittlung des Value at Risk für den Leasing-/Mietkaufbestand basiert auf der Risikogewichtungsfunktion, die vom Baseler Bankenausschuss für die Ermittlung der Eigenmittelunterlegung bei Kreditinstituten vorgegeben wurde. Auf der Grundlage des Value at Risk für Adressenrisiken wird Finanzierungsgesellschaften Eigenkapital zur Unterlegung des unerwarteten Risikos zugewiesen, so dass das mit der Entwicklung des Vertragsbestandes korrespondierende Risiko stets durch die Risikotragfähigkeit auf Konzernebene begrenzt ist. Der Value at Risk für die marktaktiven Leasinggesellschaften des Konzernes belief sich zum 31. Dezember 2007 auf rund 27,7 Mio. € (31. Dezember 2006: rund 24,0 Mio. €).

Zur weiteren Begrenzung des Bonitätsrisikos werden außerdem Limite festgelegt, die sich auf die Branchen-, Objekt- und Kundenstruktur des Forderungsbestandes beziehen und eine ausreichende Begrenzung von Konzentrationsrisiken bzw. eine ausreichende Portfoliodiversifikation gewährleisten sollen. Die festgelegten Grenzwerte wurden im Verlauf des Geschäftsjahres im Wesentlichen eingehalten – einzelne geringfügige Limitüberschreitungen, die sich aufgrund veränderter Marktrahmenbedingungen und damit korrespondierender strategischer Schritte ergaben, hatten keine Auswirkung auf das resultierende Gesamt-Portfoliorisiko. Die auf das Gesamtportfolio bezogenen Value at Risk-Risikolimite wurden während des gesamten Geschäftsjahres eingehalten.

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Industriezweig (gemäß WZ 2003)

Leasingforderungen und Darlehen

in T€

Restschuld
31.12.2007

Restschuld
31.12.20061)

Land- und Forstwirtschaft

41.850

34.115

Fischerei und Fischzucht

34

56

Bergbau/Gewinnung v. Steinen u. Erden (...)

2.459

3.001

Verarbeitendes Gewerbe

209.787

176.484

Energie- und Wasserversorgung

7.464

2.804

Baugewerbe

58.013

39.441

Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kfz. (...)

163.116

132.163

Gastgewerbe

14.750

6.525

Verkehr und Nachrichtenübermittlung

391.925

344.665

Kredit- und Versicherungsgewerbe

24.660

24.273

Dienstleistungen an Unternehmen/Immobilien (...)

297.197

210.016

Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung

52.571

3.319

Erziehung und Unterricht

8.875

6.672

Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen

17.945

11.468

Erbringung von sonstigen öffentl. u. persönl. Dienstleistungen

68.996

57.309

Private Haushalte

3.426

3.930

ohne Zuordnung

96.015

139.936

Summe

1.459.080

1.196.181

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1) Für Admiral Leasing Plc., Manchester, sowie für Proceed Securitization Services GmbH, Essen, ist per 31. Dezember 2006 keine Branchengliederung verfügbar.
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Auch auf Kundenebene zeichnet sich das Leasingportfolio des Konzernes durch eine hohe Diversifikation aus: So entfallen lediglich – jeweils vor Sicherheiten – rund 1,4% des Portfoliovolumens auf den größten Kunden (2006: 1,0%), 6,8% des Portfoliovolumens auf die 10 größten Kunden (2006: 5,5%) und 10,4% auf die 25 größten Kunden (2006: 9,9%).

Neben der Kennziffer „Value at Risk“ wird der Geschäftsbestand der am Markt aktiven Leasinggesellschaften (Universal Leasing GmbH, Essen, Universal Leasing Benelux B.V., Eindhoven, Universal Leasing Ltd., Watford, und Universal Lease Iberia S.A., Sevilla) in Risikoklassen eingeteilt, die eine weitere Beurteilung der Kreditqualität des Portfolios erlauben. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige kurzfristige operative Forderungen sowie sonstige langfristige Forderungen sind dabei, soweit sie nicht wertberichtigt sind, der Risikoklasse 1 zuzuordnen.

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Restschuld

in T€

per 31.12.2007

per 31.12.2006

Risikoklasse 1 (ohne erkennbare Risiken)

1.356.502

1.148.111

Risikoklasse 2 (latentes Adressenrisiko)

16.223

18.210

Risikoklasse 3 (akutes Adressenrisiko)

30.562

29.860

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Leasing- und Darlehensverträge sowie Factoringforderungen, bei denen Vertragsstörungen eintreten, werden – sofern sie nicht verbrieft wurden – unmittelbar mit Hilfe standardisierter und testierter Verfahren bewertet und wertberichtigt. Forderungen, bei denen Rückstände bestehen, die noch nicht wertberichtigt sind, bilden somit eine Ausnahme und machen mit 0,7% des gesamten Geschäftsbestandes (Restschuld) lediglich einen unbedeutenden Anteil des Portfolios aus; es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Leasing- bzw. Mietkaufforderungen.

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Volumen rückständiger Zahlungen

in T€

 per 31.12.2007

per 31.12.2006

weniger als 30 Tage

5.135

1.271

31 bis 60 Tage

855

947

61 bis 90 Tage

441

334

über 90 Tage

3.955

3.167

Summe

10.386

5.719

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Der Fair Value dieser Forderungen entspricht im Wesentlichen deren Buchwert, denn der Rückstand wird bei diesen Forderungen als nur vorübergehend bzw. branchenüblich und nicht als Merkmal einer Vertragsstörung eingeschätzt, so dass eine Wertberichtigung der Forderung nicht in Betracht kommt.

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3. Preisrisiken


Preisrisiken äußern sich in negativen Wertänderungen von Vermögenspositionen, die durch unerwartete Marktpreisschwankungen hervorgerufen werden. Zu den Preisrisiken, denen GFKL unmittelbar bzw. mittelbar über die Konzerngesellschaften gegenübersteht, zählen Zinsänderungs-, Wechselkurs- und Restwertrisiken.

Zinsänderungsrisiken – verstanden als Gefahr einer durch Zinsänderungen bedingten Verringerung des Barwertes des Gesamt-Zahlungsstromes aller relevanten Investitionen und korrespondierender Finanzierungen – können sowohl auf der Ebene der GFKL Financial Services AG als auch auf Ebene der Konzerngesellschaften auftreten, und zwar jeweils in Form des Festzinsrisikos und in Form des variablen Zinsänderungsrisikos.

Die Risikosteuerung wie auch das gesamte Finanzmanagement erfolgen zentral auf Ebene der GFKL. Das Grundprinzip der Risikopolitik gegenüber dem Zinsänderungsrisiko besteht darin, bei allen wesentlichen Risikopositionen eine möglichst durchgängige Absicherung zu erzielen, sei es in Form einer Risikovermeidung durch fristenkongruente Refinanzierung oder in Form einer Kompensation durch den Einsatz von Zinssicherungsinstrumenten. So sind das deutsche, das niederländische und das englische Leasingportfolio weitgehend fristenkongruent bzw. zinsgesichert durch Verbriefungstransaktionen, Forfaitierungen und Darlehen refinanziert. Lediglich das spanische Portfolio ist teilweise fristeninkongruent bzw. durch nicht gesicherte, variable Darlehen finanziert, wobei das daraus resultierende Zinsänderungsrisiko aus Konzernsicht nicht als materiell zu bewerten ist. Die Finanzierung des Factoringgeschäftes erfolgt durch variable Darlehen, um das aufgrund der Kurzfristigkeit des Geschäftes entstehende aktivische Zinsänderungsrisiko zu kompensieren. Zinsänderungsrisiken, die auf Grund der erworbenen Portfolios leistungsgestörter Forderungen entstehen, waren zum Bilanzstichtag weitestgehend durch Zinsswaps gesichert, die das langfristige Risiko einer Fair-value-Änderung der Portfolios aufgrund von Zinsänderungen weitgehend kompensieren (Fair-value-Hedge). Die variabel verzinslichen Darlehen der GFKL Financial Services AG waren zum Bilanzstichtag nur zu einem geringen Teil durch Swapgeschäfte abgesichert, jedoch stehen dieser Position variable Anlagepositionen auf der Aktivseite entgegen. Das hierbei verbleibende Zinsänderungsrisiko ist aber vor dem Hintergrund der Risikotragfähigkeit des Konzernes als nicht wesentlich einzustufen.

Zur Risikobewertung wird ein quantitatives Verfahren eingesetzt, das mit Hilfe von Szenarioanalysen simuliert, wie der Barwert des Cashflows aller relevanten Aktiv- und Passivpositionen bei angenommenen künftigen Zinsstrukturveränderungen variiert. Der Simulation liegen ein Value at Risk Ansatz (historische Simulation), Parallelverschiebungen und Drehungen der Zinsstrukturkurve sowie Forward-Rate-Szenarien zu Grunde. Zum Bilanzstichtag betrug das Zinsänderungsrisiko, dem GFKL auf Konzernebene ausgesetzt ist, rund 5,1 Mio. € (historisch simulierter Value at Risk, kalkuliert auf einem Konfidenzniveau von 95% und einer Haltedauer von 60 Tagen, 31. Dezember 2006: rund 400 T€). Vor dem Hintergrund der Risikotragfähigkeit auf Konzernebene wird ein Risikolimit für den Value at Risk vorgeben, das die Zinsrisikoposition auf Konzernebene limitiert. Dieses Risikolimit wird zeitnah durch die Abteilung Controlling/Risikomanagement überwacht. Bei Bedarf werden marktübliche Sicherungsinstrumente zur Steuerung der Risikoposition eingesetzt.

Wechselkursrisiken entstehen im Zusammenhang der Finanzierung ausländischer Tochtergesellschaften, die ihren Sitz nicht im Euro-Währungsraum haben (derzeit sind dies nur die Universal Leasing Ltd., Watford, und deren Tochtergesellschaften). Als Wechselkursrisiko wird die Gefahr bezeichnet, dass das Konzernergebnis aufgrund von Wechselkursschwankungen geringer als erwartet ausfällt. Das Wechselkursrisiko tritt bei GFKL im Wesentlichen in Form des Transaktionsrisikos auf, d. h. der Gefahr, dass der aus der Auslandsgesellschaft erwartete, zukünftige Cashflow aufgrund von Änderungen des Wechselkurses an Wert verliert.

Die Finanzierung der englischen Gesellschaften erfolgt grundsätzlich lokal und unter der Maßgabe, dass finanzielle Mittel zur Vermeidung von Risikopositionen ausschließlich in der Währung des Sitzlandes aufgenommen und zurückgeführt werden. Sofern Mittel durch die Konzernholding bereitgestellt werden, wird die daraus resultierende Risikoposition regelmäßig und zeitnah durch die Abteilung Controlling und Risikomanagement bewertet, indem ein Value at Risk mit Hilfe von Szenarioanalysen ermittelt wird. Im Bedarfsfall werden marktübliche Sicherungsinstrumente zur Reduktion der Risikoposition eingesetzt. Zum Abschlussstichtag bestehen über das der Gesellschaft anfänglich zur Verfügung gestellte Eigenkapital (per 31. Dezember 2007: 14,5 Mio. GBP, per 31. Dezember 2006: 9,5 Mio. GBP) und die zukünftige Ergebnisabführung hinaus keine Währungsrisiken.

Restwertrisiken sind eine leasingspezifische Variante des Preisrisikos. Sie treten bei Leasingverträgen auf, bei denen die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Leasingobjektes sowie die Zinsen und sonstigen Nebenkosten der Leasinggesellschaft nicht vollständig durch die vertraglich festgelegten Zahlungen des Leasingnehmers gedeckt werden. Bei derartigen Verträgen erzielt der Leasingeber die vollständige Amortisation seiner Investition erst durch eine Vertragsverlängerung, eine Weitervermietung des Leasingobjektes an einen anderen Leasingnehmer oder durch einen Verkauf des Leasingobjektes an den Leasingnehmer oder einen Dritten. Das Risiko besteht hierbei darin, dass der erzielte Verkaufspreis (ggf. zuzüglich Verlängerungsmieten) unterhalb des bei Vertragsabschluss erwarteten Objektwertes liegt und die Leasinginvestition nicht vollständig amortisiert wird. Neben dem Abschluss von Leasingverträgen mit offenem Restwert können sich Restwertrisiken auch durch die Übernahme von Rückkaufverpflichtungen oder Restwertgarantien ergeben, im Rahmen derer eine Konzerngesellschaft das Restwertrisiko für Dritte übernimmt.

Die in Deutschland überwiegend geschlossenen Teilamortisationsverträge, Vollamortisationsverträge und Mietkaufverträge zeichnen sich dadurch aus, dass der Leasingnehmer/Mietkäufer vertraglich dazu verpflichtet ist, die vollständige Amortisation der Investition des Leasinggebers sicherzustellen und Restwertrisiken dementsprechend bei Vertragserfüllung nicht bestehen. Verträge mit Restwertrisiken nehmen insofern nur einen vergleichweise geringen Anteil innerhalb des deutschen Leasingportfolios ein. Sofern solche Verträge abgeschlossen werden, ist GFKL bestrebt, das damit verbundene Restwertrisiko weitgehend einzugrenzen. Dies geschieht nach Möglichkeit dadurch, dass die nicht durch Kundenzahlungen gesicherten Restwerte durch Dritte garantiert werden (sogenannte Restwert- oder Rückkaufgarantie). Liegt eine derartige Garantie nicht vor, ist das Restwertrisiko durch entsprechende Risikolimite eng begrenzt. Im europäischen Ausland nehmen Verträge mit nicht vertraglich gesicherten Restwerten entsprechend der spezifischen Gegebenheiten der jeweiligen Märkte einen größeren Anteil am Gesamtportfolio ein, wobei die bestehenden Risiken nicht in jedem Fall durch entsprechende Instrumente gesichert sind. Per 31. Dezember 2007 stellte sich die Restwertrisiko-Position von GFKL wie folgt dar:

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Konzerngesellschaft
in T€

Restschuld der Verträge mit Restwertrisiken (inklusive offener Restwert)

Volumen offener Restwerte vor Sicherungsinstrumenten

Volumen offener Restwerte nach Sicherungsinstrumenten

Restwertrisiko

Universal Leasing GmbH, Essen*

5.073

1.701

566

169

Universal Leasing Benelux B.V., Eindhoven**

68.155

25.857

614

55

Universal Leasing Ltd., Watford

8.334

1.167

1.162

348

Universal Lease Iberia S.A., Sevilla

179.758

99.661

99.661

2.282

ADA Financial Services GmbH,

2.832

516

516

155

ADA – Das SystemHaus GmbH, Willich/Proceed Asset Trading GmbH, Essen

437

437

28

Summe

264.152

129.339

102.956

3.037

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* Inklusive der von der Proceed Asset Trading GmbH für die Universal Leasing GmbH gegebenen Restwertgarantien.
** Inklusive der von der Proceed Asset Trading GmbH für die Universal Leasing Benelux B.V. gegebenen Restwertgarantien.
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Das Restwertrisiko der Universal Lease Iberia S.A. wird als Value at Risk (modifizierte Historische Simulation mit einem Konfidenzniveau von 95%) berechnet. Bei allen anderen Leasinggesellschaften wird als Risikofaktor eine 30-prozentige negative Abweichung des Verkaufserlöses von dem vertraglichen Restwert angenommen; das Restwertrisiko ergibt sich dabei als Produkt aus Restwert und Risikofaktor. Der Risikofaktor wurde konservativ festgelegt und ist historisch abgesichert.

Die Steuerung der Restwertrisiken erfolgt über Risikolimite, wobei sowohl das Volumen der nicht durch Garantien gesicherten Restwerte als auch die Höhe der bestehenden Restwertrisiken begrenzt wird. Die Limite werden jährlich vor dem Hintergrund der Risikotragfähigkeit des Konzernes sowie der Strategie der einzelnen Konzerngesellschaften festgelegt und zeitnah durch die Abteilung Controlling/Risikomanagement überwacht, indem die bestehenden Restwertrisiken mittels geeigneter Methoden bewertet und mit dem vorgegebenen Limit abgeglichen werden.

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4. Liquiditätsrisiken


Das Liquiditätsrisiko ist die Gefahr, dass GFKL seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht termingerecht oder nicht betragsgenau nachkommen kann. Liquiditätsrisiken werden auf Konzernebene durch die GFKL Financial Services AG gesteuert. Hierzu besteht ein differenziertes Steuerungsinstrumentarium, in dessen Mittelpunkt Planungsrechnungen mit dreijährigem Planungshorizont sowie regelmäßige Berichte über die aktuelle Liquidität und die Auslastung der freien Liquiditätslinien stehen. Außerdem gibt es eine monatliche Liquiditätsvorschau, die alle größeren zukünftigen Transaktionen wie Unternehmens- oder Portfoliokäufe berücksichtigt. Um unerwartete zeitliche Divergenzen zwischen Ein- und Auszahlungen auffangen zu können, wird eine ausreichend bemessene Liquiditätsreserve vorgehalten. Um möglichen Engpässen bei der Finanzierung des Geschäftswachstums entgegenzuwirken, legt GFKL Wert auf ein ausreichend diversifiziertes Finanzierungsportfolio.

Im Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres haben zu keinem Zeitpunkt Liquiditätsengpässe bestanden.

Zum 31. Dezember 2007 wiesen die bilanzierten Verbindlichkeiten einschließlich der zukünftig fälligen Zinszahlungen folgende Fälligkeitsstruktur auf:

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Restlaufzeit

31.12.2007

31.12.2006

weniger als 1 Jahr

500.155

372.113

über 1 Jahr bis 5 Jahre

658.997

467.389

mehr als 5 Jahre

23.064

15.563

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5. Operationale Risiken


Zu den relevanten operationalen Risiken zählen Risiken aus dem Einsatz elektronischer Datenverarbeitungsanlagen, rechtliche Risiken und personelle Risiken. Zur Absicherung der typischen Risiken, die sich aus dem Einsatz von EDV-Systemen ergeben, sind weitgehende technische und organisatorische Vorkehrungen getroffen worden, so insbesondere die Einrichtung eines Notfallrechenzentrums, tägliche Datensicherung sowie die Erstellung eines Notfallplanes, der dezidierte Handlungsanweisungen für den Fall eines vollständigen Ausfalles der EDV-Infrastruktur enthält. Um rechtliche Risiken frühzeitig erkennen und hierauf reagieren zu können, wird die Gesetzgebung sowie die aktuelle Rechtsprechung laufend durch Spezialisten der Stabsabteilungen des Konzernes verfolgt; darüber hinaus arbeiten die GFKL-Gesellschaften in diesem Bereich eng mit renommierten Fachanwälten zusammen. Um personelle Risiken rechtzeitig erkennen zu können, wird die Personalfluktuation sowie der Krankenstand innerhalb der einzelnen Konzerngesellschaften monatlich ermittelt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind dem Konzern keine nennenswerten Schäden aus dem Eintritt operationeller Risiken entstanden.

Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 ist ein Anspruch der dem Geschäftsbereich Kredit zugeordneten SBL Mobilien GmbH aus Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von 30,3 Mio. € einschließlich Zinsen gegenüber der ehemaligen Gesellschafterin bzw. deren Rechtsnachfolgern ausgewiesen. Zur Höhe und zum Ansatz dieses Anspruches ist derzeit ein Verfahren vor dem Landgericht Hof anhängig. Auf der Grundlage der bis heute zur Verfügung stehenden Informationen bestehen keinerlei Zweifel an diesem Anspruch, auch wenn Risiken aus dem weiteren Verlauf des Prozesses gegen die ehemalige Gesellschafterin der SBL Mobilien GmbH bzw. deren Rechtsnachfolger nicht vollständig ausgeschlossen werden können.

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