Geschäftsbericht 2007 / Jahresabschluss / Konzernanhang / Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

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IV. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung



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1. Umsatzerlöse



Die Aufteilung der Umsatzerlöse auf die Segmente Kredit, Inkasso, Software und Systeme ist aus der Segmentberichterstattung ersichtlich, die als Anlage beigefügt ist.

Die Umsatzerlöse entfallen auf die Bereiche:

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in T€

31.12.2007

31.12.2006

Finance-Lease

718.057

649.869

Operating-Lease

82.007

49.734

Verwertung

107.327

97.378

Erlöse Factoringgebühr

915

0

Sonstiges

5.086

2.831

Kredit

913.393

799.812

Gebühren aus der Portfolio-Verwaltung

51.989

34.169

Kostenerstattung aus der Portfolio-Verwaltung

18.666

11.776

Erlöse aus erworbenen Portfolios

41.488

8.931

Sonstiges

2.154

4.106

Inkasso

114.297

58.982

Dienstleistungen und Programmierungen

17.782

10.556

Wartungs- und Lizenzerlöse

12.639

9.037

Sonstiges

522

563

Software

30.944

20.157

Verkauf Hardware und Waren

84.315

94.989

Dienstleistungen

61.822

57.180

Sonstiges

128

84

Systeme

146.264

152.253

Umsatzerlöse

1.204.898

1.031.203

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Die Umsatzerlöse des Segments Kredit untergliedern sich zum einen in Finance-Lease-Erlöse. Diese stellen die Nettoinvestition der Forderung zu Beginn des Vertrages dar. Die Position ist ein Indikator für die Entwicklung des Neugeschäfts der Berichtsperiode. Korrespondierend mit einem Teil der Position Aufwendungen für Leasing sind diese Umsätze weitgehend ergebnisneutral. Ergebniswirksam sind die Erlöse aus der Verwertung des Kreditbereiches. Diese resultieren aus dem Verkauf der Leasingobjekte während oder zum Ende der Vertragslaufzeit. Die Abgänge zu Buchwerten respektive Restschulden sind in der Position „Aufwendungen für Leasing“ enthalten. Der wesentliche Ergebnisbeitrag des Segmentes Kredit resultiert aus dem Zinsergebnis. Im Rahmen des Erwerbs der Universal Lease Iberia S.A. und der Klassifikation eines Großteils der Leasingverträge als Operate-Lease ergibt sich als weitere Erlöskomponente die Ratenzahlung der Kunden, denen die Abschreibung des Vermietvermögens gegenübersteht.

Im Bereich Inkasso resultieren die Umsätze im Wesentlichen aus bestands- sowie erfolgsabhängigen Gebühren für die Verwaltung wiederkehrender Forderungen, die Abwicklung zahlungsgestörter Engagements, realisierten Überschüssen erworbener titulierter Forderungen sowie aus Kostenerstattungen für Projektleistungen. Die den Umsätzen gegenüberstehenden Aufwendungen ergeben sich insbesondere aus Personalkosten sowie aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Des Weiteren stellen die Erlöse aus erworbenen Portfolios die Erlösrealisierung der zur Abwicklung erworbenen notleidenden Kredite und Forderungen dar. Hierbei handelt es sich um Portfolios, die in eigenem Risiko der GFKL stehen. Die Erlösrealisierung stellt die Marktwertänderung der bilanzierten Vermögenswerte dar. Das zugrunde liegende Bewertungsmodell basiert auf marktüblichen Konditionen.

Umsätze des Segmentes Software beinhalten im Wesentlichen Erlöse aus dem Verkauf von Lizenzen sowie Wartungserlöse. Korrespondierende Aufwendungen resultieren insbesondere aus Personalkosten in den Bereichen Programmierung und Wartung sowie aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Das Segment Systeme ist im Wesentlichen geprägt durch die Umsätze der zu Beginn des Jahres 2006 erworbenen ADA – Das SystemHaus GmbH. Die Erlöse ergeben sich aus dem Verkauf und Handel von Waren insbesondere im Bereich der Informationstechnologie.

Weitere Angaben zur Gliederung der Umsatzerlöse nach Geschäftsfeldern sind der Segmentberichterstattung zu entnehmen (s. VI.).

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2. Veränderung des Bestandes an unfertigen Leistungen



Die Bestandserhöhung um -1.268 T€ (Vj. 284 T€) betrifft ausschließlich unfertige Leistungen. Die Bestandsveränderungen resultieren aus noch nicht vollständig abgeschlossenen Kundenaufträgen, für die gemäß IAS 11 keine Teilumsätze realisiert werden, da für diese Projekte die Anforderungen des IAS 11 (Plankostenvergleichsrechnung) nicht erfüllt sind. Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen setzen sich hierbei aus Materialeinzelkosten (eigene Projektierungs- und Programmierleistungen) sowie Fertigungsgemeinkosten zusammen. Allgemeine Verwaltungskosten sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Bewertung einbezogen. Die Veränderung des Bestandes an unfertigen Leistungen beinhaltet sowohl die Erlösvereinnahmung in Höhe des Periodenaufwands für laufende, noch nicht fertiggestellte Projekte als auch den Aufwand aus der Reduzierung der unfertigen Leistungen nach Fertigstellung der Projekte.

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3. Sonstige betriebliche Erträge



Unter die sonstigen betrieblichen Erträge fallen Gebühreneinnahmen aus dem kaufmännischen Mahnverfahren, Schadenersatzleistungen, Auflösungen von abgegrenzten Verbindlichkeiten (Rückstellungen) sowie Erlöse aus der Weiterberechnung von Ablösekosten. Darüber hinaus beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge Auflösungen von Einzelwertberichtigungen, die in Vorjahren gebildet und nicht benötigt wurden, sowie Erlöse aus Gebäudeverkäufen der ADA – Das SystemHaus GmbH. Die Erlöse aus Unternehmensverkäufen resultieren aus der Veräußerung der Anteile an der West Forderungsmanagement GmbH (837 T€).

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in T€

31.12.2007

31.12.2006

Gebühreneinnahmen

4.820

3.355

Auflösung abgegrenzter Verbindlichkeiten

4.404

3.285

Auflösung Wertberichtigung Segment Kredit

1.887

2.301

Anspruch gegenüber Verkäufer der Universal Lease Iberia S.A.

1.440

0

Gebäudeverkauf ADA

1.173

0

Erträge aus Mindererlösbeteiligungen

1.123

1.344

Serviceerlöse aus Finanzdienstleistungen

953

0

Erlöse aus Unternehmensverkäufen

837

5.191

Andere aktivierte Eigenleistungen

641

0

Erträge abgeschriebene Forderungen

363

2.334

Sonstiges

1.900

1.952

Sonstige betriebliche Erträge

19.541

19.761

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Aus der Entschädigung von Dritten für Sachanlagen, die eine Wertminderung erfahren haben, untergegangen sind oder außer Betrieb genommen wurden, sind betriebliche Erträge in Höhe von 97 T€ (Vj. 145 T€) erfasst worden.

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4. Erträge aus der Auflösung des negativen Unterschiedsbetrags



Im Vorjahr enthielt der Betrag in Höhe von 6,5 Mio. € neben dem Unterschiedsbetrag der has program service GmbH in Höhe von 0,7 Mio. € und einer Tochter des Teilkonzerns Domusvenda (0,2 Mio. €) die Auflösung des Unterschiedsbetrags der INKASSO Becker Wuppertal GmbH & Co. KG in Höhe von 5,6 Mio. €.

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5. Materialaufwand



Die Aufwendungen für bezogene Waren/Leistungen (98,8 Mio. €; Vj. 105,4 Mio. €) betreffen im Wesentlichen Aufwendungen des Segments Systeme aus dem Handel mit IT-Objekten.

Die Aufwendungen für Leasing entstehen im Wesentlichen aus dem Wareneinkauf von Leasingobjekten des Finance-Lease-Neugeschäfts sowie aus dem Wareneinsatz bei der Verwertung von Leasingrückläufern und Nebensicherheiten:

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31.12.2007

31.12.2006

Wareneinkauf Leasingobjekte

740.836

662.196

Aufwand Abgänge für Leasingobjekte/Sicherheiten

101.624

94.768

Sonstige

3.286

2.059

Summe

845.746

759.023

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Der Aufwand aus Abgängen betrifft die aus beendeten oder gekündigten Engagements übernommenen und weiterveräußerten Objekte aus den bestehenden Leasingportfolios.

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6. Personalaufwand



Der Anstieg der Mitarbeiter im Vorjahresvergleich ist im Wesentlichen durch die Einbeziehung der Multigestión Portfolio S.A. im Segment Inkasso sowie die Einbeziehung der GENEVA-ID GmbH im Bereich Software geprägt. Weitere Unternehmensakquisitionen des Geschäftsjahres begründen den Anstieg im Segment Kredit. Die Entwicklung des Personals nach Vollzeitstellen zeigt – nach Geschäftsbereichen gegliedert – die nachfolgende Übersicht:

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31.12.2007

31.12.2006

Kredit

426

369

Inkasso

915

581

Software

291

136

Systeme

888

896

Stabsbereiche und Sonstige

104

107




Mitarbeiter

2.624

2.088

Mitarbeiter im Durchschnitt

2.453

1.752

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Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand wird auf Basis monatlicher Auswertungen ermittelt.

Für einen Teil der Mitarbeiter im GFKL-Konzern wurden Zusagen für Jubiläumszahlungen gegeben. Die Rückstellung wurde unter Berücksichtigung der bereits erdienten Arbeitszeit, einer aktuellen Fluktuationsrate (erstmals in 2006) sowie einer marktgerechten Abzinsung ermittelt.

Die deutsche Rentenversicherung ist gemäß IAS 19 als beitragsorientierter Versorgungsplan zu klassifizieren. Die in 2007 gezahlten Beträge belaufen sich auf 7.454 T€ (Vj. 6.023 T€) und sind in der Position „Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung“ enthalten.

Im Rahmen der Pensionsverpflichtungen wurden folgende Beträge in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst:

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31.12.2007

31.12.2006

Laufender Dienstzeitaufwand

395

379

Zinsaufwand

296

271

Erwarteter Ertrag des externen Planvermögens

-76

-60

In der Periode erfasste Gewinne/Verluste

52

249

Effekt aus Änderung der Versorgungszusage

-258

0




Gesamter unter Personalaufwand dargestellter Betrag

408

838

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Neben den Aufwendungen für Pensionsverpflichtungen enthält der Personalaufwand Arbeitergeberbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung.

Zu weiteren Erläuterungen zu Pensionsverpflichtungen verweisen wir auf den Punkt III.34 „Pensionsrückstellung“.

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7. Sonstige betriebliche Aufwendungen



Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf die in 2007 erfolgten Akquisitionen und die in diesen Unternehmen angefallenen Aufwendungen.

Das Risikoergebnis zum 31. Dezember 2007 beträgt 6,2 Mio. € (Vj. 7,8 Mio. €). Es setzt sich aus der Erhöhung der Risikovorsorge, der Forderungsbewertung CP sowie aus abgeschriebenen Forderungen zusammen. Bei einem durchschnittlichen Forderungsportfolio in Höhe von 1.422 Mio. € 2007 (Vj. 1.222 Mio. €) sowie einem Bestand aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vor Wertberichtigung in Höhe von 93,4 Mio. € zum 31. Dezember 2007 (Vj. 85,1 Mio. €) ergibt sich eine Vorsorge auf Jahresbasis in Höhe von 0,41% (Vj. 0,59%). Hieraus ergibt sich eine deutliche Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr.
Neben den Aufwendungen für Rechts-, Gerichts- und Mahnkosten aus dem Inkassobereich (18.017 T€) sowie Mieten und Raumkosten (11.611 T€) sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch Beiträge und Versicherungen, Kfz-Kosten und Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten gekennzeichnet.

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in T€

31.12.2007

31.12.2006

Rechts-, Gerichts- und Mahnkosten Inkassobereich

18.017

10.565

Mieten und Raumkosten

11.611

8.660

Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten

8.618

5.822

Beiträge, Versicherungen

8.420

4.734

Porto, Telefon, Büro- und Betriebsbedarf

7.289

3.816

Kfz-Kosten

6.445

5.318

Einstellung in Einzelwertberichtigung zu Forderungen

6.123

5.469

Reisekosten, Fortbildung, Bewirtung

3.185

2.559

Forderungsbewertung CP/ABS

3.070

4.591

Verluste aus Anlagenabgängen

2.723

1.114

Forderungsbewertung NPL

3.106

1.724

Aufwendungen freie Mitarbeiter

2.239

2.066

Abschreibungen auf Forderungen

2.233

846

Werbekosten

2.134

1.405

Auskunftsgebühren

1.959

851

Fremdarbeiten und EDV-Beratungskosten

1.346

976

Bankgebühren/Nebenkosten der Refinanzierung

1.137

560

Provisionsaufwendungen

1.098

546

Personalbeschaffung

760

532

Aufwendungen Objektverwertung/Vertragsablösung

593

978

Sonstiges

6.403

2.287

Summe

98.508

65.422

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In den Kfz-Kosten sowie in der Position Telefon, Büro- und Betriebsbedarf sind Aufwendungen aus Operate-Lease-Verträgen für Fahrzeuge und Büroausstattungen in Höhe von 5.017 T€ (Vj. 2.895 T€) enthalten.

Bis zum 31. Dezember 2007 hat sich ein Ergebnis aus Wechselkursänderungen in Höhe von -373 T€ ergeben. Zum Stichtag bestehen keine wesentlichen offenen Fremdwährungspositionen.

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8. Zinsen und ähnliche Erträge



Die Zinserträge bilden die bedeutendste Erlöskomponente im Segment Kredit. Unter Berücksichtigung der Zinsaufwendungen aus der Refinanzierung ergibt sich als Zinsergebnis der wesentliche Ergebnisbeitrag dieses Geschäftssegments. Die Zinsen und ähnlichen Erträge verteilen sich wie folgt:

 

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in T€

31.12.2007

31.12.2006

Zinserträge aus Leasing- und Mietkaufgeschäft

85.036

67.758

Zinserträge aus Refinanzierung eines Leasingportfolios

0

300

Zinserträge Factoring

4.332

0

Sonstige

8.727

6.461




Zinsen und ähnliche Erträge

98.095

74.520

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Die sonstigen Zinserträge betreffen Vorzinsen aus Verträgen, bei denen die Auszahlung des Finanzierungsbetrages vor der eigentlichen Inmietsetzung jeweils zur Mitte oder zum Ende eines Kalendermonats stattgefunden hat. Ferner betreffen sie Verzugszinsen bei zahlungsgestörten Engagements, Stundungszinsen nach Stundungsvereinbarungen sowie Habenzinsen auf Kontokorrentkonten bei Banken.

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9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen



Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen die Refinanzierungskosten des Leasing- und Mietkaufgeschäftes.

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31.12.2007

31.12.2006

Zinsaufwendungen für Refinanzierung

61.869

42.320

Sonstige Zinsaufwendungen

20.986

11.677




Zinsen und ähnliche Aufwendungen

82.856

53.997

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Die sonstigen Zinsaufwendungen resultieren aus Darlehensverbindlichkeiten der Holding sowie aus Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt.

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10. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen



Zur Entwicklung der Abschreibungen verweisen wir auf die „Entwicklung des Konzernanlagevermögens“ der Jahre 2007 und 2006, die dieser Anlage beigefügt sind.

Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes in Höhe von 630 T€ (Vj. 1.200 T€) resultiert aus der Nutzung von Verlustvorträgen gemäß IFRS 3.65. Auf die Erläuterungen zu IV.12 „Steuern vom Einkommen und vom Ertrag“ wird verwiesen.

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11. Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen



Aus den assoziierten Unternehmen ergibt sich ein Ergebnisbeitrag in Höhe von -72 T€ (Vj. -20 T€).

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12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag



Für die Berechnung der latenten Steuern im Geschäftsjahr 2007 wird eine Steuerquote für die in Deutschland ansässigen Gesellschaften von 40% (Vj. 40%) angesetzt. Die Bewertung der Perioden ab 2008 erfolgt mit einem Steuersatz für die deutschen Gesellschaften in Höhe von 32%. Die Änderung des Steuersatzes resultiert aus dem im Juli 2007 beschlossenen Unternehmenssteuerreformgesetz. Hierbei reduziert sich der Steuersatz für die Gewerbe- und Körperschaftsteuer. Im gleichen Zuge wird die Bemessungsgrundlage beider Steuerarten erweitert. Für die niederländische Gesellschaft Universal Leasing Benelux B.V. wird von einer Steuerquote in Höhe von 25,5% (Vj. 25,6%) ausgegangen. Für die britische Universal Leasing Ltd. wird eine Steuerquote in Höhe von 30% (Vj. 30%) angenommen. Für die spanischen Gesellschaften wurde eine Steuerquote in Höhe von 30% (Vj. 35%) und für die portugiesische Beteiligung eine Quote in Höhe von 26,5% (Vj. 26,5%) angesetzt. Im Konzern wird von einer theoretischen Steuerquote von 40% ausgegangen (Vj. 39,4%). Die theoretische Steuerquote ergibt sich aus der in 2007 anzuwendenden theoretischen Steuerquote für die GFKL Financial Services AG. Die sich aus der Änderung der Steuerquoten ergebenden Anpassungen für latente Steuern sind in den folgenden Tabellen separat dargestellt. Zum 31. Dezember 2007 ergibt sich ein latenter Steueraufwand in Höhe von insgesamt 7.438 T€, im Vorjahr ein latenter Steuerertrag in Höhe von 12.704 T€. Im Wesentlichen wurden Verlustvorträge der GFKL Financial Services AG, der Universal Leasing GmbH, der has program service GmbH, der Universal Factoring GmbH, der Universal Lease Iberia S.A., der Universal Leasing Ltd. und der Domusvenda Holding SGPS S.A. im Rahmen einer Steuerergebnisplanung bewertet oder durch ausreichende passive latente Steuern gedeckt und in entsprechendem Umfang aktiviert. In Bezug auf die Steuerergebnisplanung wird auf Punkt II.5 „Änderungen von Schätzungen“ verwiesen. Die Verlustvorträge der ADA Financial Services GmbH & Co. KG, der ADA Financial Services Verwaltungsgesellschaft mbH sowie die vororganschaftlichen Verlustvorträge der Proceed Collection Services GmbH wurden nicht angesetzt. Zu weiteren Erläuterungen in Bezug auf Verlustvorträge wird auf die Position III.21 „Aktive latente Steuern“ verwiesen. Bei der Nutzung von Verlustvorträgen handelt es sich um die Minderung von tatsächlichen Steuern durch Anrechnung der Verlustvorträge unter Berücksichtigung der Mindestbesteuerung. In der Position Bewertung Verlustvorträge ist die Veränderung des bewerteten Bestandes an zukünftig nutzbaren Verlustvorträgen dargestellt. Aus der Nichtanerkennung der steuerlichen Organschaft – aufgrund des fehlenden Verweises des § 302 AktG gemäß BFH-Urteil vom 22. Februar 2006 – zwischen der GFKL Financial Services AG und einigen Tochtergesellschaften sind für 2006 insbesondere in der GFKL Financial Services AG steuerlich nutzbare Verlustvorträge aufgrund ihrer Funktion der Gesellschaft als Holding entstanden. In den Tochtergesellschaften sind hingegen Steuerzahlungen angefallen, die im Dezember 2006 an das zuständige Finanzamt geleitet wurden.

Steueraufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung:

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in T€

31.12.2007

31.12.2006

Tatsächliche Steuern

6.832

5.209

Tatsächliche Steuern aus Vorjahren

407

12.056

Latente Steuern aus Steuersatzänderung

829

-51

Latente Steuern

6.609

-12.653




Summe

14.678

4.561

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Die steuerliche Überleitungsrechnung stellt sich wie folgt dar:

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in T€

31.12.2007

31.12.2006

Ergebnis vor Ertragsteuern

32.044

26.493




Erwartete Ertragsteuer

12.818

10.597

Hinzurechnungen und Kürzungen

456

125

Abweichungen von dem erwarteten Steuersatz

-310

-640

Wertänderungen von Verlustvorträgen

4.833

-14.253

Nutzung von Verlustvorträgen

-4.782

-3.366

Änderung des Steuersatzes und der Steuergesetze

829

-51

Ergebnisse aus at equity bewerteten Unternehmen

29

-13

Nicht abziehbare Goodwill-Abschreibung

252

480

Steuernachzahlung und -erstattung Vorjahre

407

12.056

Sonstige

146

-374




Effektive Ertragsteuern

14.678

4.561

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Die Abschreibungen des Geschäfts- und Firmenwertes in Höhe von 630 T€ in 2007 und 1.200 T€ in 2006 resultieren aus der Nutzung der zum Erstkonsolidierungszeitpunkt nicht bewerteten Verlustvorträge der ADA – Das SystemHaus GmbH gemäß IAS 12. In der steuerlichen Überleitungsrechnung sind die Werte unter Berücksichtigung von Steuern angegeben (252 T€; Vj. 480 T€).

Zu den Veränderungen der latenten Steuern im Eigenkapital wird auf die Anlage „Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung“  verwiesen.

Bei den bewerteten Verlustvorträgen handelt es sich neben Verlustvorträgen deutscher Gesellschaften, die zeitlich unbeschränkt gelten, auch um Verlustvorträge im europäischen Ausland, die teilweise zeitlich beschränkt sind. Es bestehen zudem nicht als aktive latente Steuern angesetzte Verlustvorträge, da für diese in absehbarer Zeit nicht von einer Nutzung ausgegangen wird, bzw. bei der jeweiligen Gesellschaft eine Verlusthistorie besteht. Die Position Nutzung von Verlustvorträgen stellt die Nutzung von Verlustvorträgen in der laufenden Periode dar. Zu weiteren Erläuterungen wird auf die Punkte III.21 „Aktive latente Steuern“ sowie III.29 „Passive latente Steuern“ verwiesen.

Im Weiteren ist die Veränderung der latenten Steuern tabellarisch dargestellt:

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2007

2006

aktive latente Steuern

28.057

9.313

passive latente Steuern

-16.165

-9.898

Bestand latenter Steuern zum 01.01.

11.892

-585

Veränderung Verlustvorträge

-4.833

14.253

neutraler Zugang aus Erstkonsolidierung

-1.198

-784

Veränderung latente Steuern im Eigenkapital

-587

-294

Steuersatzänderungen

-829

51

laufende Ergebnisse

328

-748

Veränderung in der Periode

-7.119

12.478

aktive latente Steuern

16.879

28.057

passive latente Steuern

-12.106

-16.165

Bestand latenter Steuern zum 31.12.

4.774

11.892

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31.12.2007

31.12.2006

Leasingvermögen

-21.605

-37.311

NPL-Bewertung

3.804

9.952

Immaterielle Vermögenswerte

-3.046

-573

Leasingverbindlichkeiten

6.877

9.562

Rückstellungen

-549

1.476

Pensionen

428

-152

Sonstige

-729

3.293

Verlustvorträge

19.594

25.645




Saldo der latenten Steuern

4.774

11.892

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13. Unverwässertes/verwässertes Ergebnis je Stammaktie (IAS 33)



Die Ermittlung des Ergebnisses je Aktie erfolgt auf Basis des den Anteilseignern des Mutterunternehmens zustehenden Gewinns und der Anzahl der Aktien bei der Konzernmuttergesellschaft GFKL Financial Services AG. Die durchschnittliche Anzahl der Aktien zum 31. Dezember 2007 beträgt 17.633.790 (Vj. 16.949.541,72).

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Ergebnis je Aktie


Zum 31. Dezember 2007 ermittelt sich die Anzahl der Aktien wie folgt:

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Periodenbeginn

Periodenende

Anzahl
Tage

Anzahl
Aktien

Gewichtung

01.01.2007

31.12.2007

365

17.633.790

17.633.790,00

Summe/Durchschnitt:

365

17.633.790,00

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Das Ergebnis je Aktie ergibt sich nach IAS 33 aus der Division des den Anteilseignern des Mutterunternehmens zustehenden Gewinns durch die gewichtete Anzahl der Aktien (ohne Berücksichtigung der Gewinnvorträge) wie folgt:

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31.12.2007

31.12.2006

 

Den Anteilseignern des Mutterunternehmens zustehender Gewinn in T€

15.857

21.422

Gewichtete Anzahl der Aktien in Stück

17.633.790

16.949.542




Ergebnis je Aktie in €

0,90

1,26

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Da im Berichtszeitraum keine Optionsschuldverschreibungen und Bezugsrechte im Umlauf waren, entfällt die Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie.

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