Geschäftsbericht 2007 / Jahresabschluss / Konzernanhang / Einzelangaben zur Bilanz

Eine Seite zurückEine Seite vorZum SeitenanfangSeite druckenSeite als PDFSeite weiterleiten

III. Einzelangaben zur Bilanz



Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Kurzfristige Aktiva



Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

1. Flüssige Mittel



Die Bankbestände in Höhe von 109.103 T€ (Vj. 103.288 T€) betreffen im Wesentlichen Guthaben auf laufenden Konten. Die Verzinsung der Bestände auf Geldmarktkonten erfolgt auf Basis des EONIA bzw. EURIBOR.

Von den liquiden Mitteln entfällt ein Teilbetrag in Höhe von 26,6 Mio. € (Vj. 24,2 Mio. €) auf zweckgebundene Mittel, welche im Januar 2008 an die ABCP-Programme und den ABS Bond weiterzuleiten sind, sowie auf verwaltete Kautionen, Treuhandkonten und Weiterleitungsverpflichtungen aus der Portfolioverwaltung.

Zum 31. Dezember 2007 verfügte der Konzern über nicht in Anspruch genommene Kreditlinien (im Wesentlichen Kontokorrentfazilitäten) in Höhe von 38.725 T€ (Vj. 61.319 T€), bei denen alle für die Inanspruchnahme notwendigen Bedingungen bereits erfüllt waren. Diese Angaben beinhalten nicht solche Kreditlinien im Geschäftsbereich Kredit, die der Refinanzierung des Leasing- und Factoringgeschäftes dienen und somit nur zweckgebunden einsetzbar sind.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

2. Verzinsliche Leasing- und Mietkaufforderungen



Die Tochtergesellschaften Universal Leasing GmbH, Universal Leasing Benelux B.V., Universal Lease Iberia S.A., Proceed Securitization Services GmbH und ADA Financial Services GmbH & Co. KG haben die Möglichkeit, verzinsliche Leasing- und Mietkaufforderungen in vier ABCP-Programme mit einem Gesamtlimit von 900 Mio. € an ABCP Conduits zu verkaufen. Die Limite verteilen sich zum Bilanzstichtag auf die verschiedenen Programme wie folgt: WestLB AG („Compass“ 350 Mio. €), ABN AMRO Bank N.V. („Tulip“ 150 Mio. €), The Royal Bank of Scotland PLC („Acorn“ 250 Mio. €) sowie State Street Global Market LLC („Galleon“ 150 Mio. €). Das Programmlimit von Tulip wurde während des Berichtszeitraums um 75 Mio. € auf 150 Mio. € erhöht. Im Rahmen der Aufnahme der Universal Lease Iberia S.A. in das Verbriefungsprogramm Compass wurde das Limit von 100 Mio. € auf 350 Mio. € erhöht. Hierbei entfallen 250 Mio. € auf die Verbriefung von Leasing- und Mietkaufforderungen und 100 Mio. € auf die Verbriefung offener Restwerte.

Der im Geschäftsjahr 2005 emittierte ABS Bond „FAST 2005 Limited“ mit einem Initialvolumen von 450 Mio. € befindet sich seit April 2007 in der Amortisationsphase. Zum Bilanzstichtag beträgt das ausstehende verbriefte Forderungsvolumen 297 Mio. € (Vj. 450 Mio. €). Der Nominalwert der zum 31. Dezember 2007 verkauften Leasing-, Mietkauf- und Darlehensforderungen beträgt 1.097 Mio. € (Vj. 983 Mio. €). Zu diesem Termin beträgt der Barwert dieser nicht bilanzierten Forderungen 963.328 T€ (Vj. 895.916 T€). In der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2007 steht dem entsprechenden Abgang bei den Leasing- und Mietkaufforderungen die Aktivierung eines Sicherungsguthabens in Höhe von 55,2 Mio. € (Vj. 45,4 Mio. €) gegenüber. Davon werden 38.664 T€ (Vj. 32.041 T€) unter den „Sonstigen langfristigen Forderungen“ sowie 16.562 T€ (Vj. 13.321 T€) in den „Sonstigen kurzfristigen operativen Forderungen“ ausgewiesen.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Entwicklung der lang- und kurzfristigen verzinslichen Leasing- und Mietkaufforderungen



Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

2007

2006

Bestand bilanzierter Forderungen zum 1.1.

273.856

201.806

Zugänge des Geschäftsjahres

742.238

668.645

Zinserträge des Geschäftsjahres

85.036

67.758

Tilgungen des Geschäftsjahres

367.387

248.486

Abgänge des Geschäftsjahres

360.778

415.866

Bestand bilanzierter Forderungen zum 31.12.

372.965

273.856

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Die Nettoleasingforderungen sind im Jahresvergleich von 273,9 Mio. € zum 31. Dezember 2007 auf 373 Mio. € gestiegen. Der Anstieg ist durch die Zugänge der noch nicht verbrieften Leasingforderungen im Dezember sowie das Wachstum von GFKL im britischen Markt zu erklären. In den Abgängen per 31. Dezember 2007 sind die in die ABCP-Programme Compass, Tulip, Acorn und Galleon verkauften Leasing- und Mietkaufforderungen enthalten. Zum 31. Dezember 2007 wurden Leasing-, Mietkauf- und Darlehensforderungen im Gesamtwert von barwertig 963,3 Mio. € (Vj. 895,9 Mio. €) an die Ankaufgesellschaften der ABCP-Programme und den ABS Bond veräußert. Per 31. Dezember 2007 waren Forderungen im Barwert von 297 Mio. € (Vj. Mio. 450  €) in den ABS Bond sowie 147 Mio. € (Vj. 50,1 Mio. €) in das Compass, 119 Mio. € (Vj. 50,7 Mio. €) in das Tulip, 250 Mio. € (Vj. 204,5 Mio. €) in das Acorn und 150 Mio. € (Vj. 140,7 Mio. €) in das Galleon ABCP-Programm verkauft. Weitere Mietkaufverträge im Barwert von 9.086 T€ (Vj. 3.410 T€) sind an Refinanzierungsinstitute im Wege der Forfaitierung veräußert worden.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Zusammensetzung bilanzbefreiend verkaufter Forderungen



Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

31.12.2007

31.12.2006

Leasing

530.652

493.097

Mietkauf

441.643

404.004

Darlehen

120

2.226

Bestand bilanzbefreiend verkaufter Forderungen

972.415

899.326

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Gesamtes Portfoliovolumen



Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

31.12.2007

31.12.2006

Leasing

847.114

718.842

Mietkauf

498.145

452.115

Darlehen

120

2.226

Portfoliovolumen

1.345.380

1.173.183

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Der Ausweis der (lang- und kurzfristigen) Leasing- und Mietkaufforderungen erfolgt netto von nicht verdienten, kontrahierten Zinsen, die mit den annuitätischen Ratenzahlungen der Kunden dem Konzern zufließen.

Die Aufteilung der Forderungen aus dem Leasinggeschäft nach Restlaufzeiten sowie die Überleitung zu den Bruttoleasingforderungen stellen sich wie folgt dar:

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Restlaufzeit

in T€

unter 1 Jahr

1 bis 5 Jahre

über 5 Jahre

Gesamt

Nettoleasingforderungen

144.789

223.342

4.834

372.965

Nicht verdiente Zinsen

17.138

26.435

572

44.145






Bruttoleasingforderungen

161.927

249.777

5.407

417.110

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Die Aufteilung der kurzfristigen Forderungen nach Leasing- und Mietkaufgeschäft stellt sich wie folgt dar:

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Zusammensetzung der Nettoleasingforderungen



Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

31.12.2007

31.12.2006

Leasing

121.338

77.506

Mietkauf

23.451

19.152




Summe

144.789

96.658

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Der Nominalwert der nicht garantierten Restwerte zum 31. Dezember 2007 beträgt 583 T€ (Vj. 363 T€).

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

3. Zur Abwicklung erworbene notleidende Kredite und Forderungen



Bei den „Zur Abwicklung erworbenen notleidenden Krediten und Forderungen“ handelt es sich um zahlungsgestörte, unbesicherte Forderungen, titulierte Forderungen gegen private (und in geringem Umfang gewerbliche) Schuldner sowie zahlungsgestörte Darlehensforderungen, grundpfandrechtlich besicherte Forderungen und um an deutsche Sachversicherer garantierte und ausgezahlte Inkassoeinzugsleistungen. Für die einzelnen Forderungsklassen bestehen bei den Gesellschaften des Segments Inkasso Kernkompetenzen bei der Bearbeitung der Forderung. So konzentriert sich die Proceed Collection Services GmbH (vormals Hansen & Schucht Debitorenmanagement GmbH) hauptsächlich auf die Abwicklung unbesicherter Forderungen aus gekündigten Kreditengagements. Sirius Inkasso GmbH bietet deutschen Sachversicherern garantierte und ausgezahlte Inkassoeinzugsleistungen für gekündigte Versicherungsprämien an. Die Proceed Portfolio Services GmbH ist der Spezialist für grundpfandrechtlich gesicherte Forderungen von Banken und Sparkassen. Die Bewertung dieser Position, die in die Kategorie „Erfolgswirksam mit dem beizulegenden Zeitwert zu bewertende finanzielle Vermögenswerte“ fällt, erfolgt zu Marktwerten. Da kein aktiver Markt gemäß den IFRS zur Ermittlung des Fair-Value zur Verfügung steht, erfolgt die Ermittlung anhand eines Investitionsmodells, dass auf Basis der bei Erwerb festgesetzten Parameter fortgeführt wird.

Hierbei werden die bei Erwerb der Forderungen auf Basis von Zahlungserfahrungen gleichartiger Portfolios abgeschätzten Zahlungseingänge um erwartete Abwicklungs- und Beitreibungskosten vermindert und mit den realisierten Zahlungseingängen verglichen. Sich hieraus ergebende Wertänderungen werden erfolgswirksam erfasst. Des Weiteren wird auf Punkt II.6 „Wesentliche Schätzungen und Annahmen im Rahmen der Bilanzierung“ verwiesen.

In der folgenden Tabelle ist der Bestand der lang- und kurzfristigen zur Abwicklung erworbenen notleidenden Kredite und Forderungen dargestellt:

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

31.12.2007

31.12.2006

Besicherte Darlehen

87.224

50.119

Unbesicherte Darlehen

47.285

29.633

Unbesicherte sonstige Forderungen

58.539

45.638




Summe

193.048

125.390

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Die Aufteilung der zur Abwicklung erworbenen notleidenden Kredite und Forderungen nach Restlaufzeiten stellt sich wie folgt dar:

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Restlaufzeit

in T€

unter 1 Jahr

1 bis 5 Jahre

über 5 Jahre

Gesamt

 

Zur Abwicklung erworbene notleidende Kredite und Forderungen

42.876

119.037

31.135

193.048

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Die Entwicklung der zur Abwicklung erworbenen notleidenden Kredite- und Forderungen stellt sich wie folgt dar:

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

2007

2006

Buchwert 1.1.

125.390

30.447

Erwerbe

86.255

143.840

Zwischensumme

211.645

174.287

Zahlungseingänge

56.978

19.756

Zahlungseingänge Verbriefung

0

36.349

./. Investitionsertrag

38.322

8.580

Tilgung

18.656

47.525

Cashflow-basierte FV-Anpassungen

Zuschreibungen

3.166

351

Abschreibungen

-3.106

-1.724

Fair-Value-Anpassungen

60

-1.372

Buchwert 31.12.

193.048

125.390

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

4. Forderungen aus Factoring



In der Position „Forderungen aus Factoring“ werden im eigenen Namen und auf eigene Rechnung erworbene Forderungen in Höhe von 38.137 T€ (Vj. 1.482 T€) ausgewiesen. Die Zunahme resultiert im Wesentlichen aus der Erstkonsolidierung der spanischen Factoringgesellschaft Corfisa Financial Services S.A. im Rahmen des Erwerbs der Multigestión-Gruppe sowie der Aufnahme des operativen Geschäfts der Universal Factoring GmbH.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

5. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen



Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Segment Kredit Forderungen gegenüber Dritten aus der Verwertung von Leasingrückläufern und Sicherheiten, Forderungen aus rückständigen Raten von Leasing- und Mietkaufverträgen sowie Schadenersatzforderungen. Die Ermittlung der Wertberichtigung erfolgt nach einem systematisierten Ansatz auf Basis vergangenheitsbezogener Auswertungen hinsichtlich der Zahlungsströme und berücksichtigt das Alter der Forderung sowie den Vertragsstatus. Die Forderungen des Segments Inkasso betreffen zum Stichtag Forderungen gegenüber Mandanten aus der Portfolioverwaltung. Erworbene zahlungsgestörte Kredite und Forderungen sind unter Punkt III.3 „Zur Abwicklung erworbene notleidende Kredite und Forderungen“ ausgewiesen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Segments Systeme umfassen stichtagsbezogene ausstehenden Rechnungen aus dem Verkauf und dem Service von IT-Komponenten.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

31.12.2007

31.12.2006

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

93.391

85.127

Abzüglich Einzelwertberichtigungen

16.372

20.503




Summe

77.019

64.624

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besitzen eine Fristigkeit von weniger als einem Jahr. Zur Erläuterung der Einzelwertberichtigungen wird auf Punkt IV.7 „Sonstige betriebliche Aufwendungen“ verwiesen.

Wertberichtigungskonten betreffen lediglich die Bilanzposition "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" (IAS 39 Kategorie: Kredite und Forderungen). Die Aufwendungen und Erträge aus der Veränderung der Einzelwertberichtigung entfallen im Wesentlichen auf das Segment Kredit. Die Verbuchung der Wertberichtigungen erfolgt über Wertberichtigungskonten; endgültig uneinbringliche Forderungen werden unter Berücksichtigung von bereits gebildeten Wertberichtungen vollständig ausgebucht. Darüber hinaus bestehen zwei einzelfallbezogene Wertberichtigungskonten in den „Sonstigen kurzfristigen operativen Forderungen“. Auf die Erläuterungen zu dieser Bilanzposition wird verwiesen (III.8).

Die Ermittlung der Einzelwertberichtigungen erfolgt im Segment Kredit mit Hilfe einer standardisierten Systematik. Hierbei werden die Forderungen zum Bewertungsstichtag in sieben Kategorien eingeteilt. In den verschiedenen Kategorien werden die Forderungen u.a. unter Berücksichtigung von zu Marktwerten bewerteten Sicherheiten (z.B. Kautionen oder Verpfändung von Rechten) sowie der Zahlungshistorie bewertet. Bei Forderungen, bei denen die zugrunde liegenden Verträge noch nicht endgültig abgerechnet worden sind, werden im Rahmen einer simulierten Schadenabrechnung die Objektwerte anhand einer aus Erfahrungswerten ermittelten standardisierten Objektverlaufskurve bewertet. Zusätzlich erfolgt für größere ausstehende Forderungen eine einzelfallbezogene Beurteilung der gebildeten Wertberichtigung. Die Entwicklung der Wertberichtigung stellt sich wie folgt dar:

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

31.12.2007

31.12.2006

Anfangsbestand

20.503

30.434

Verbrauch

7.084

14.326

Auflösung

2.220

2.298

Ergebnisneutrale Zuführung

498

0

Korrektur Zinsschaden

446

1.301

Zuführung

4.229

5.392




Endbestand

16.372

20.503

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

6. Unfertige Leistungen



Im Wesentlichen bestehen unfertige Leistungen im Rahmen von noch nicht endabgerechneten Inkassoleistungen der Zyklop Inkasso GmbH. Hierbei dienen die bereits geleisteten Zahlungen der Schuldner als Bewertungsgrundlage. Des Weiteren betreffen die unfertigen Leistungen Softwareentwicklungen der ABIT AG sowie der GENEVA-ID GmbH. Die ADA – Das SystemHaus GmbH weist keine unfertigen Leistungen mehr aus, da die Kundenprojekte im Laufe des Jahres 2007 abgeschlossen wurden.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

7. Fertige Erzeugnisse und Waren



Die Position „Fertige Erzeugnisse und Waren“ beinhaltet IT-Objekte des Segments Systeme, Leasing- und Mietkaufobjekte, bei denen die Endabrechnung an die Mietkäufer zum Bilanzstichtag noch aussteht sowie sonstige Objekte aus rückabgewickelten Leasing- und Mietkaufverträgen, die zur Verwertung vorgesehen sind.

Bei der Position IT-Warenlager handelt es sich im Wesentlichen um handelsübliche Waren aus dem IT-Bereich, die größtenteils auftragsbezogen eingekauft werden sowie um Wartungsbestände, die für bestehende Wartungsverträge vorgehalten werden.

Die neuen Objekte aus Leasingverträgen sind zu Anschaffungskosten, die sonstigen Objekte zu Gutachtenwerten bilanziert. Zum Jahresende erfolgten ggf. Abschreibungen auf den erwarteten Verwertungserlös. In diesem Zusammenhang wird auf die Position "Abschreibung auf kurzfristige Vermögenswerte" in der Gewinn- und Verlustrechnung verwiesen. Mit Ausnahme der geleisteten Anzahlungen, die zu Anschaffungskosten bewertet werden, erfolgt die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren zum niedrigeren Wert aus Anschaffungs-/Herstellkosten und Veräußerungswerten abzüglich voraussichtlicher Veräußerungskosten. Wertänderungen wurden in der Position „Sonstige betriebliche Aufwendungen“ erfasst.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

31.12.2007

31.12.2006

IT- Warenlager

7.307

4.780

Leasing- und Mietkaufobjekte

6.912

1.841

Geleistete Anzahlungen

2.141

1.532

Sonstige Objekte

2.518

1.686




Summe

18.878

9.839

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

8. Sonstige kurzfristige operative Forderungen



Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

31.12.2007

31.12.2006

Ausgleichsanspruch Resba GmbH

30.292

30.096

Sicherungsguthaben

16.562

13.321

Forderungen gegenüber Finanzamt

6.857

1.981

Vorleistungen des Inkassobereichs

5.902

4.919

Forderungen aus Finanzierungen

2.025

3.789

Forderungen gegen Versicherungen

1.819

2.670

Forderung gegenüber KFA

1.237

1.336

Darlehen Wiese + Partner

0

4.800

Sonstige

15.689

8.023

Summe

80.384

70.935

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Der Ausgleichsanspruch gegenüber Resba GmbH resultiert aus einem Ergebnisabführungsvertrag der SBL Mobilien GmbH gegenüber der ehemaligen Gesellschafterin bzw. deren Rechtsnachfolgern. Zu näheren Erläuterungen wird auf Punkt II.7 „Wesentliche Beurteilungen im Rahmen der Bilanzierung“ verwiesen. Den aufgrund von Unsicherheiten bezüglich der Verzinsungsmethode bestehenden Risiken wurde erstmals durch eine separate Wertberichtigung in Höhe von 2 Mio. € Rechnung getragen.

Die Position „Sicherungsguthaben“ beinhaltet den kurzfristigen Anteil der Forderungen gegenüber den ABCP-Programmen sowie dem ABS-Bond. Es handelt sich hierbei um das entstandene kurzfristige Sicherungsguthaben in Höhe von 16.562 T€ (Vj. 13.321 T€) der ABCP-Programme in Höhe von rund 6% bzw. 4,5% der verkauften Leasing-, Mietkauf- und Darlehensforderungen in Höhe von insgesamt 38.117 T€  (Vj. 27.202 T€). Des Weiteren enthält diese Position den mit dem ABS Bond (FAST 2005 Ltd.) in Zusammenhang stehenden kurzfristigen Teil der Sicherungsguthaben (Default Reserve, Commingling Reserve, Indemnity Reserve). Der übrige Teil des Sicherungsguthabens in Höhe von 38.664 T€ (Vj. 32.041 T€) ist unter der Position „Sonstige langfristige Forderungen“ bilanziert.

Die Position „Sonstige“ betrifft unter anderem debitorische Kreditoren, Gehaltsverrechnungen sowie kurzfristige Kautionen.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

9. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte



Zum 31. Dezember 2007 betrifft die Position insbesondere die zu Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte aus dem Vermietvermögen der Universal Lease Iberia S.A. Hierbei handelt es sich um Vermögenswerte in Höhe von 10.531 T€ (Vj. 11.334 T€), die nicht mehr zur Vermietung vorgesehen sind. Der Vorjahreswert umfasst zudem eine im Eigentum der ADA – Das SystemHaus GmbH stehende Immobilie, die in 2007 veräußert wurde (5.827 T€). Der Eigentumsübergang erfolgte mit der Kaufpreiszahlung in 2007. Gemäß IFRS 5 sind diese Vermögenswerte mit dem niedrigeren Betrag aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten separat auszuweisen.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

10. Wertpapiere



Zum 31. Dezember 2007 wurden in geringem Umfang Wertpapiere von der Domnowski Inkasso GmbH in Höhe von 13 T€ (Vj. 13 T€) gehalten.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Langfristige Aktiva



Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

11. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung



Für Erläuterungen zu der Entwicklung der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung wird auf die Angaben aus der gesonderten Übersicht „Entwicklung des Konzernanlagevermögens“, die diesem Konzernanhang als Anlage beigefügt ist, verwiesen.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

12. Vermietvermögen



Das Vermietvermögen resultiert aus Objekten, die für Operate-Lease-Verträge angeschafft wurden. Bei diesen Verträgen sind die Barwerte der nicht garantierten Restwerte größer als 10% der Nettoinvestionswerte der Leasingverträge bzw. die Laufzeit der Verträge ist deutlich geringer als die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Objekte (vgl. IAS 17.8 ff). Der wesentliche Bestand an Vermietvermögen ist auf das Fahrzeugleasingportfolio der Universal Lease Iberia S.A. zurückzuführen. Zum 31. Dezember bestanden folgende Forderungen auf künftige Mindestleasingzahlungen (ohne nicht garantierte Restwerte) aufgrund von unkündbaren Operate-Leasingverhältnissen:

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

31.12.2007

31.12.2006

Bis 1 Jahr

64.368

53.405

1 bis 5 Jahre

96.076

66.235

Über 5 Jahre

796

681




Summe

161.240

120.320

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

13. Grundstücke und Bauten



Bei den Grundstücken und Bauten in Höhe von 892 T€ (Vj. 62 T€) handelt es sich im Wesentlichen um ein im Geschäftsjahr 2007 erworbenes Grundstück im angrenzenden Umland von Sevilla. Es ist beabsichtigt, auf diesem Grundstück ein Verwaltungsgebäude und ein Verwertungsgelände für die Universal Lease Iberia S.A. zu errichten sowie Werkstätten und Lagerhallen für deren Zulieferer.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

14. Software



Die ausgewiesene Software betrifft im Wesentlichen Produkte der GENEVA-ID GmbH mit den Linien Software Classic, Software PoS (Point of Service) und Software Advanced Family, Produkte der ABIT AG mit den Linien ABIT phinAMV, ABIT phinAVV und OptiMahn sowie den Produkten ABIT Recht.net sowie ABIT Kredit.net, die gemäß IAS 38.33 ff bewertet sind sowie Module der selbsterstellten Leasingsoftware LEASE1. Die im Einsatz befindliche Software LEASE1 ist bereits planmäßig vollständig abgeschrieben worden.

Die Abschreibung erfolgt über die voraussichtliche Nutzungsdauer bzw. Restnutzungsdauer der jeweiligen Software und beträgt zwischen drei bis zehn Jahren.

Advanced Family ist ein prozess- und produktgetriebenes Bestandsführungssystem für Versicherungsunternehmen. Software Classic ist ein Kompaktsystem für Versicherer und selbstpolicierende Versicherungsmakler. Point of Service ist eine webbasierte Lösung für den Vertriebsprozess mit Multichannel-Ansatz. Gleichzeitig bildet das technische Framework die Grundlage für eine Zusammenführung und homogene Darstellung von Informationen und Verarbeitung weitergehender Prozesse aus verschiedensten Systemen.

Die Produktlinie ABIT phinAMV ist eine praxisnahe Lösung zur umfassenden Unterstützung des unternehmensweiten Forderungsmanagements. ABIT phinAVV ist eine Softwarelösung für das kommunale Forderungsmanagement. Die Anwendung organisiert den Gesamtprozess der öffentlich-rechtlichen Vollstreckung und der privatrechtlichen Beitreibung. ABIT Recht.net ist eine netzzentrierte Software für das Forderungsmanagement. Sie unterstützt den Gesamtprozess der Forderungsabwicklung in der Kreditwirtschaft unter Berücksichtigung der gesetzlichen Grundlagen und liefert zudem alle relevanten Informationen über das Risikopotenzial in der Kundenstruktur. ABIT Kredit.net ist eine Softwarelösung für den Gesamtprozess der Kreditantrags- und Kreditsachbearbeitung für alle Engagementgrößen und alle Institutsgruppen.

Die Entwicklung der Software ist in der gesonderten Übersicht „Entwicklung des Konzernanlagevermögens“ dargestellt.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

15. Kundenbeziehungen



Die im Rahmen der Kaufpreisallokation aktivierten Kundenbeziehungen der Multigestión und Corfisa werden in Abhängigkeit der erwarteten Umsätze linear über eine Laufzeit von fünf bzw. zwölf Jahren abgeschrieben. Die identifizierten Kundenbeziehungen der has program service werden ebenfalls über eine Laufzeit von fünf bzw. zehn Jahren abgeschrieben.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

16. Anteile an assoziierten Unternehmen



Bei den Anteilen an assoziierten Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um die Anteile an der HFI Finanz- und Investitions-Beratungsgesellschaft Hamm mbH und der VR Inkasso Leasing & Consulting GmbH in Höhe von jeweils 48%. Der derzeit letzte festgestellte Abschluss der Gesellschaften ist der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006. Die Gesellschaften erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2006 ein Ergebnis in Höhe von 186 T€ (HFI) und -2 T€ (VRI). Darüber hinaus sind drei Beteiligungen der Universal Lease Iberia S.A. zwischen 20% und 33% Besitzanteil sowie eine Beteiligung der GENEVA-ID GmbH mit 28%igem Besitzanteil in dieser Position dargestellt.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Unternehmen

Beteiligung
in %

Beteiligung der GFKL Financial Services AG

HFI Finanz- und Investitions-Beratungsgesellschaft Hamm mbH, Hamm

48

VR Inkasso Leasing & Consulting GmbH, Hamm

48

Beteiligung der Universal Lease Iberia, S.A.

Auto Park Renting de Vehículos, S.A., Madrid, Spanien

20

Swing-Rent a Car, S.A., Marbella (Málaga), Spanien

33

Auto Renting Rioja, S.A., Logroño, Spanien

20

Beteiligung der GENEVA-ID GmbH

Isy-Informationssysteme GmbH, Weeze

28

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€1

HFI


31.12.2007

VR Inkasso


31.12.2007

Isy-
Informations-
systeme
31.12.2007

Auto Park Renting


31.12.2007

Swing-Rent a Car


31.12.2007

Auto Renting Rioja


31.12.2007

Vermögenswerte

358

110

675

60.489

1.371

17.749

Verbindlichkeiten

248

252

128

59.896

1.236

17.172

Umsatzerlöse

963

22

945

28.998

1.368

4.128

Jahresergebnis

186

-2

63

-3

6

-222

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen
1 Qualifizierte Schätzungen



Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Die Vorjahreszahlen der assoziierten Unternehmen stellen sich wie folgt dar:

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

Auto Park Renting
31.12.2006

Swing-Rent a Car
31.12.2006

Auto Renting Rioja
31.12.2006

WestFoma
31.12.2006

Vermögenswerte

34.382

898

13.915

746

Verbindlichkeiten

34.087

894

13.492

569

Umsatzerlöse

6.657

1.077

3.787

938

Jahresergebnis

-12

-82

-11

64

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

17. Geschäfts- oder Firmenwerte



Die Bilanzposition umfasst Geschäfts- und Firmenwerte von vierzehn bzw. zwölf Zahlungsmittel generierenden Einheiten (ZMGE). Die im Konzern ausgewiesenen Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 95,5 Mio. € (Vj. 68,9 Mio. €) sind im Folgenden dargestellt:

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Zahlungsmittel generierende Einheit



Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

31.12.2007

31.12.2006

Multigestión Gruppe

15.586

0

ADA-Das SystemHaus GmbH

13.077

13.707

Zyklop Inkasso Deutschland GmbH

12.542

12.542

ABIT AG

9.557

9.557

Universal Leasing Ltd.

8.688

5.184

GENEVA-ID GmbH

7.881

0

Universal Lease Iberia S.A.

6.224

6.224

Universal Leasing Benelux B.V.

5.348

5.348

Universal Leasing GmbH

4.860

4.860

Domusvenda Holding SGPS S.A.

4.121

4.121

Proceed Collection Services GmbH

3.318

3.318

Domnowski Inkasso GmbH

3.410

3.165

debifact Factoring GmbH & Co. KG

729

729

Proceed Securitization Services GmbH

140

140

Summe

95.480

68.895

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Die Geschäftswerte auf Ebene der Universal Leasing Ltd. sowie auf Ebene der Domnowski Inkasso GmbH haben sich aufgrund von in 2007 getätigten Unternehmenserwerben auf Ebene dieser Zahlungsmittel generierenden Einheiten erhöht.

Es erfolgte keine Zuteilung von Geschäfts- und Firmenwerte auf Gruppen von Zahlungsmittel generierenden Einheiten.

Im Rahmen der Bewertung und Kaufpreisallokation gemäß IFRS 3 sind keine immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer festgestellt worden.

Da für die Zahlungsmittel generierenden Einheiten (ZMGE) kein aktiver Markt besteht, wurde der erzielbare Betrag (Recoverable Amount) im Rahmen der Bestimmung der Nutzungswerte (Value in Use) in Form einer Discounted-Cashflow-Analyse ermittelt. Im Rahmen der Berechnung der Nutzungswerte wurden Cashflows aus der auf IFRS basierenden fünfjährigen Finanzplanung des GFKL-Konzerns verwendet. Die Plandaten resultieren bei den Leasinggesellschaften im Wesentlichen aus dem zukünftig erwarteten Neugeschäft und der Abwicklung der bisher generierten Leasingportfolios, bei den Inkassogesellschaften aus der Performance der betreuten bzw. bilanzierten sowie zukünftiger geplanter Portfolios. In den Segmenten Software und Systeme resultieren die Daten der fünfjährigen Finanzplanung wesentlich aus erwarteten Erträgen für Dienstleistungen bzw. Erlösen aus der Veräußerung von Waren. Der Abzinsungssatz für den Detailplanungszeitraum wurde mit der „Weighted-Average-Cost-of-Capital“-Methode (WACC) ermittelt und beträgt für den Großteil der Zahlungsmittel generierenden Einheiten 9,25%, für die in Portugal agierende ZMGE-Domusvenda wird von einem Zinssatz in Höhe von 10% ausgegangen. Die WACC sind ein Mischzinssatz aus den gewogenen Eigenkapital- und Fremdkapitalkosten, der die durchschnittlichen Kapitalkosten eines Unternehmens in Abhängigkeit von dessen Finanzierungsstruktur wiedergibt. Für den Diskontierungssatz der nachhaltigen Perioden wurde von einem üblichen Wachstumsabschlag in Höhe von 1% ausgegangen. Der im GFKL-Konzern zu berücksichtigende Buchwert der ZMGE inklusive Geschäfts- oder Firmenwerten in Höhe von insgesamt 228,3 Mio. € (Vj. 147,9 Mio. €) steht ein erzielbarer Betrag in Höhe von 444,8 Mio. € (Vj. 437,6 Mio. €) gegenüber.

Gemäß IFRS 3 wurde zum 1. Januar 2005 die planmäßige Abschreibung der Firmenwerte durch einen mindestens jährlich durchzuführenden Impairment-Test ersetzt. Zum 31. Dezember 2007 wurden Impairment-Tests für die firmenwerttragenden, Zahlungsmittel generierenden Einheiten durchgeführt. Lediglich bei der ZMGE-ADA geht mit der Nutzung der in der Eröffnungsbilanz nicht angesetzten Verlustvorträge eine gemäß IFRS 3.65 geforderte Abschreibung des Firmenwertes einher. Hieraus ergibt sich eine Ergebnisbelastung in Höhe von 630 T€ (Vj. 1.200 T€). Im Geschäftsjahr lagen keine Hinweise auf eine Wertminderung der den anderen Firmenwerten zu Grunde liegenden Zahlungsmittel generierenden Einheiten vor.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

18. Langfristige verzinsliche Leasing- und Mietkaufforderungen



Der Ansatz der langfristigen verzinslichen Leasing- und Mietkaufforderungen im Konzernabschluss erfolgt analog zu den kurzfristigen verzinslichen Leasing- und Mietkaufforderungen. Es wird auf die diesbezüglichen Erläuterungen verwiesen.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

19. Langfristige zur Abwicklung erworbene notleidende Kredite und Forderungen



Die Position beinhaltet den langfristigen Teil der zur Abwicklung erworbenen notleidenden Kredite und Forderungen. Die Bestimmung der Fristigkeiten basiert auf den für jedes Portfolio im Rahmen des Investitionsmodells ermittelten Zahlungsprognosen. Auf die Erläuterungen zu Punkt III.3 „Zur Abwicklung erworbene notleidende Kredite und Forderungen“ wird verwiesen.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

20. Sonstige langfristige Forderungen



Die sonstigen langfristigen Forderungen setzen sich im Wesentlichen aus Forderungen gegen FAST 2005 Limited, Compass, Tulip, Acorn sowie Galleon in Höhe von 38.664 T€ (Vj. 32.041 T€) zusammen. Es handelt sich hierbei um die im Zusammenhang mit dem ABS Bond und den ABCP-Programmen entstandenen langfristigen Sicherungsguthaben der verkauften Leasing-, Mietkauf- und Darlehensforderungen. Der übrige Teil des Sicherheitsguthabens in Höhe 16.562 T€ (Vj. 13.321 T€) ist unter der Position „Sonstige kurzfristige operative Forderungen“ bilanziert.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

21. Aktive latente Steuern



Aktive latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen Wertansätzen und den Wertansätzen der Vermögenswerte und Schulden nach IFRS ausgewiesen. Im Wesentlichen resultieren die aktiven latenten Steuern aus der Bewertung der steuerlich nutzbaren Verlustvorträge. Hierbei wurde für aktive latente Steuern, deren Werthaltigkeit nicht bereits durch passive latente Steuern in gleicher Höhe gegeben ist, eine Bewertung anhand einer Steuerergebnisplanung durchgeführt. Insgesamt wurden die Verlustvorträge bewertet und aktive latente Steuern für Verlustvorträge in Höhe von 19,5 Mio. € (Vj. 28,1 Mio. €) angesetzt. Hiervon entfallen 11,8 Mio. € auf die bewerteten gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge der GFKL Financial Services AG. Diese sind durch eine fünfjährige Steuerplanung nachgewiesen. In Höhe von rund 17,3 Mio. € (Vj. 17,1 Mio. €; jeweils nach Bewertung mit dem entsprechenden Steuersatz) wurden keine Verlustvorträge angesetzt. Diese entfallen im Wesentlichen (10,5 Mio. €; Vj. 13,4 Mio. €) auf die gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge der ADA – Das SystemHaus GmbH. Aufgrund der Verlusthistorie der Gesellschaft werden gemäß IAS 12.35 keine Verlustvorträge angesetzt. Zu weiteren Erläuterungen wird auf den Punkt IV.12 „Steuern vom Einkommen und vom Ertrag“ verwiesen.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

22. Zinsswap



Die bestehenden derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung von Cashflow Risiken nach IAS 39 betreffen mit 1.467 T€ (im Vj. 95 T€) die Zinsabsicherung von variabel verzinslichen Darlehen der britischen Tochtergesellschaft aus bestehenden Warehouse-Finanzierungslinien. Darüber hinaus hat die GFKL Financial Services AG im Berichtszeitraum drei Zinsswaps abgeschlossen, deren Marktwerte zum Bilanzstichtag insgesamt -194 T€ betragen. Die Marktwertveränderungen der im Rahmen von Cashflow Hedges designierten Swaps werden erfolgsneutral in der Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente gebucht. Gemäß IAS 39 sind Wertänderungen dieser Finanzinstrumente ergebnisneutral im Eigenkapital zu erfassen, wenn sie sowohl prospektiv als auch retrospektiv als effektiv anzusehen sind.

Der Zinsswap der Bayerischen Landesbank in Höhe von 130,9 Mio. € (Vj. 50.7 Mio. €) ist in britischen Pfund notiert und sichert Zinszahlungen (Cashflows) in britischen Pfund aus diversen Leasingrefinanzierungen der Universal Leasing Ltd. gegen Zinsänderungsrisiken.

Die Designation der Mehrzahl der zum Vorjahr bestehenden Cashflow Hedges zur Zinssicherung von bilateralen Darlehen sowie Schuldscheindarlehen der GFKL Financial Services AG wurde im November 2007 aufgelöst. Zum Zeitpunkt der Auflösung betrugen die in die Bewertungsrücklage eingestellten Marktwerte der aufgelösten Zinsswaps 2.303 T€. Die Auflösung der korrespondierenden Neubewertungsrücklage wird über die Laufzeit des ehemaligen zinsgesicherten Grundgeschäfts vorgenommen. Derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von Fair-Value-Risiken nach IAS 39 bestehen zum Bilanzstichtag und bestanden im Vorjahr nicht.

Zur Absicherung von zinsinduzierten Marktwertveränderungen der NPL-Portfolios wurden im Berichtsjahr bei der GFKL Financial Services AG und diversen Tochtergesellschaften sieben Zinsswaps mit einem Nominalvolumen von 137,2 Mio. € neu abgeschlossen. Der Marktwert dieser Zinsswaps beträgt zum Bilanzstichtag 86 T€. Auf Grund einer fehlenden formalen Sicherungsbeziehung nach IAS 39 werden die Marktwertveränderungen der Swaps erfolgswirksam vereinnahmt.

Die Marktwerte, für die von ausländischen Tochtergesellschaften abgeschlossenen derivativen Finanzinstrumente, betragen zum Bilanzstichtag 98 T€. Marktwertveränderungen werden auch hier aufgrund einer fehlenden formalen Sicherungsbeziehung nach IAS 39 erfolgswirksam erfasst.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Kurzfristige Verbindlichkeiten



Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

23. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten



Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 79.891 T€ (Vj. 57.086 T€) resultieren im Wesentlichen aus der Vorfinanzierung des Neugeschäftes im Bereich Kredit. Hierzu stehen dem Konzern Vorfinanzierungslinien bei verschiedenen Banken zur Verfügung, die im Wesentlichen variabel auf EURIBOR-Basis verzinst werden. Im Folgenden sind die Vorfinanzierungslinien und andere kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten tabellarisch dargestellt:

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Bank

Art

Verzinsung

31.12.2007
in T€

Deutsche Kreditbank AG

Vorfinanzierung

1-M-EURIBOR

8.219

SEB AG

Vorfinanzierung

EONIA

7.317

Sparkasse KölnBonn

Vorfinanzierung

1-M-EURIBOR

7.109

Landesbank Rheinland-Pfalz

Vorfinanzierung

fix

5.981

Deutsche Bank AG

Vorfinanzierung

EONIA

1.487

Coöperatieve Rabobank Eindhoven U.A.

Vorfinanzierung

1-M-EURIBOR

1.266

HSH Nordbank AG

Vorfinanzierung

EONIA

1.098

Sonstige Darlehen (kurzfristiger Teil)

Darlehen

fix

247

Zinsabgrenzungen

Zinsabgrenzungen

ohne

2.987

Kontokorrentlinien zur Finanzierung des Factoringgeschäftes

Kontokorrentlinien

EONIA

27.223

Sonstige kurzfristige Kontokorrentlinien

Kontokorrentlinien

diverse

16.956

Summe

79.891

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

In folgender Tabelle sind zu Vergleichszwecken die aggregierten Vorjahresvergleichszahlen dargestellt:

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Bezeichnung

Art

Verzinsung

31.12.2006
in T€

Vorfinanzierungen

CP-Vorfinanzierung

diverse

35.660

Darlehen (kurzfristiger Teil)

Darlehen

EURIBOR

11.627

Zinsabgrenzungen

Zinsabgrenzungen

ohne

1.917

Sonstige Kontokorrentlinien

Kontokorrentlinien

diverse

7.882





Summe

57.086

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Die Fälligkeit der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist geringer als ein Jahr. Die CP-Vorfinanzierungen sind entweder zeitlich unbefristet oder besitzen Fristigkeiten zwischen einem und zwei Jahren. Bei den Vorfinanzierungen bestehen Besicherungen in Form der Abtretung der jeweiligen vorfinanzierten Leasingforderungen, die zum Zeitpunkt der Verbriefung an die ABCP-Programme bzw. den ABS Bond freigegeben werden.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

24. Verzinsliche Leasingverbindlichkeiten aus Refinanzierung



Zum Zwecke der Refinanzierung verkauft der Konzern seine Forderungen aus bestehenden Leasingraten und/oder vereinbarten Restwerten entweder einzeln oder in Paketen an verschiedene Refinanzierungsinstitute. Darüber hinaus wird die Refinanzierung der Forderungen über Bankdarlehen abgebildet. Zum 31. Dezember 2007 waren Forderungen im Gesamtwert von 55.689 T€ (Vj. 24.438 T€) an Refinanzierungsinstitute verkauft und 388.858 T€ (Vj. 291.710 T€) über Bankdarlehen refinanziert. Nach IFRS werden beide Refinanzierungsarten als Leasingverbindlichkeiten ausgewiesen. Die starke Zunahme ist auf das überwiegend per Darlehen refinanzierte Leasinggeschäft der Universal Lease Iberia S.A. zurückzuführen. Die kurzfristigen Leasingverbindlichkeiten aus Refinanzierung – unterteilt in Raten- und Restwertforderungen, die durch echten und unechten Forderungsverkauf veräußert wurden – haben sich in den vergangenen zwei Geschäftsjahren wie folgt entwickelt:

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

31.12.2007

31.12.2006

Forfaitierte Raten

13.084

6.579

Forfaitierte Restwerte

1.931

3.094

Refinanzierte Raten und Restwerte

186.836

135.776




Summe

201.850

145.449

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

Der Anteil der Leasingverbindlichkeiten aus Refinanzierung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird unter den langfristigen Leasingverbindlichkeiten aus Refinanzierung bilanziert.

Zum 31. Dezember 2007 wurde der überwiegende Teil des neu generierten Forderungsbestandes (langfristig und kurzfristig) aus dem Leasinggeschäft im Wege des Forderungsverkaufs an die ABCP-Programme bzw. bis April 2007 an den ABS Bond refinanziert. Die Zunahme der Leasingverbindlichkeiten aus Refinanzierung ist im Wesentlichen auf die konsolidierten ausländischen Leasinggesellschaften zurückzuführen. Für die Forderungen der Universal Lease Iberia S.A. erfolgte eine erste Verbriefung im Januar 2008. Mittelfristig ist ebenfalls die verstärkte Nutzung bzw. Einrichtung von ABCP-Programmen vorgesehen.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

25. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen



Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus Verpflichtungen aus dem Kauf von Leasing- und Mietkaufobjekten und der Verpflichtung zur Weiterleitung von Zahlungseingängen aus der Portfolio-Verwaltung:

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

31.12.2007

31.12.2006

Verpflichtungen aus dem Kauf von Mietkauf und Leasingobjekten

50.478

38.237

Verpflichtungen zur Weiterleitung von Zahlungseingängen aus der Portfolio-Verwaltung

18.160

16.200

Verpflichtungen aus dem Kauf von Handelsobjekten

9.501

7.497

Verpflichtungen aus dem Ankauf von Portfolios

11

0

Sonstige

5.712

5.123




Summe

83.862

67.057

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

26. Steuerrückstellungen



Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Gewerbesteuer in Höhe von 7,3 Mio. € (Vj. 3,9 Mio. €) und Körperschaftsteuer sowie Solidaritätszuschlag in Höhe von insgesamt 3,6 Mio. € (Vj. 3,7 Mio. €).

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

27. Sonstige Rückstellungen



Die sonstigen Rückstellungen betreffen neben erwarteten Kosten im Rahmen von Rechtsstreitigkeiten auch Rückstellungen für Garantien und Wartung. Die Rückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus der Höhe nach noch nicht feststehenden Verpflichtungen. Die Prozesskostenrückstellungen betreffen die erwarteten Kosten von Rechtsstreitigkeiten. Die genaue Fälligkeit kann im Bereich der Prozesskosten nicht ermittelt werden. Wartungsrückstellungen resultieren im Wesentlichen aus dem Full Service aus dem Bereich Kredit. Die Kosten werden im folgenden Geschäftsjahr erwartet. Garantierückstellungen resultieren im Wesentlichen aus dem Geschäftsbereich Systeme. Hierbei handelt es sich um Gewährleistungen für selbsterstellte Spezialanfertigungen sowie für im Dienstleistungsumfeld auszuführende Reparaturen. Die Kosten werden innerhalb der nächsten vier Geschäftsjahre anfallen. Die Rückstellungen für Aufbewahrungskosten resultieren aus der gesetzlichen Verpflichtung zur Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Aufbewahrungsverpflichtungen bestehen bis zu zehn Jahren. Jubiläumsrückstellungen resultieren aus Verpflichtungen, die aus der Dauer des Beschäftigungsverhältnisses begründet sind. Sie resultieren aus Dienstjubiläen bis zu 45 Jahren. Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen in den Geschäftsjahren sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Die Erhöhung des während der Berichtsperiode aufgrund des Zeitablaufs abgezinsten Betrages und die Auswirkung von Änderungen des Abzinsungssatzes führten in der Berichtsperiode zu keinen wesentlichen Auswirkungen.

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

01.01.2007

Zugänge aus
Unternehmens-
zusammen-
schlüssen

Verbrauch

Auflösung

Zuführung

31.12.2007

Prozesskosten

2.029

0

280

1.641

293

401

Wartung

1.773

146

0

1.773

0

146

Garantie

437

379

42

39

43

779

Aufbewahrungskosten

395

0

0

79

254

571

Jubiläum

113

0

0

0

51

164

Summe (kurzfr.)

4.747

525

321

3.531

641

2.060








Garantie

250

0

0

141

0

110

Summe (langfr.)

250

0

0

141

0

110








Summe (gesamt)

4.997

525

321

3.672

641

2.169

Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

28. Sonstige kurzfristige operative Verbindlichkeiten



Zu meinem Geschäftsbericht hinzufügen

in T€

31.12.2007

31.12.2006

Weiterleitungsverpflichtung von Zahlungen im Rahmen der Kapitalmarktrefinanzierungen

25.003

21.369

Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt

10.989

9.054

Sonderzahlungen und Urlaubsverpflichtungen

9.379

6.220

Refinanzierung NPL-Portfolios

8.298

2.060

Ausstehende Rechnungen

6.421

3.362

Kreditorische Debitoren

6.144

4.968

Abzuführende Fremdgelder

5.408

6.100

Kaufpreisabgrenzung aus Unternehmenserwerben

4.092

3.567

Abgegrenzte Wartungs- und Serviceerlöse

3.536

3.566

Erhaltene Kautionen

2.598

1.953

Verbindlichkeiten gegenüber Factoringkunden

1.568

0

Erhaltene Anzahlungen

991

1.285

Prüfungskosten

719

677

Übrige

9.166

8.042